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Medien: Allianz Global Investors denkt über massiven Jobabbau nach - Fondsnews


31.07.20 12:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Fondsgesellschaft Allianz Global Investors erwägt einen Jobabbau in Deutschland, so die Experten von "FONDS professionell".

Jede fünfte Stelle solle einem Bericht der "Börsen-Zeitung" zufolge zur Disposition stehen. Hierzulande habe das Unternehmen zuletzt rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit würden rund 3.000 Menschen für Allianz GI arbeiten. Das Fondshaus bilde zusammen mit dem US-Anbieter PIMCO die Asset-Management-Einheit des Versicherungskonzerns Allianz.

"Wir vereinfachen unsere internen Strukturen und Prozesse", habe ein Allianz-GI-Sprecher der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt. Zur Höhe des geplanten Stellenabbaus äußere sich die Allianz-Tochter aber nicht. Der Sprecher habe zugleich darauf verwiesen, dass der Asset Manager eine Reihe von Wachstumsinitiativen angestoßen habe. "Wo immer möglich, bemühen wir uns, betroffene Kollegen in neue Stellen umzusetzen", habe er erklärt.

Der neue Allianz-GI-Chef Tobias Pross habe jüngst einige dieser Wachstumsfelder identifiziert. Dazu zähle die Verwaltung illiquider Vermögenswerte wie Private Debt oder Infrastrukturinvestments sowie das Beratungsgeschäft. Große Erwartungen seien auch mit dem neuen Private-Credit-Team mit Sitz in Singapur verbunden, das Unternehmen Kapital zur Verfügung stellen solle - anstelle einer Bank. Pross sei zum Jahreswechsel als Nachfolger des langjährigen Vorstandschefs Andreas Utermann angetreten. (31.07.2020/fc/n/s)