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Lyxor-Studie: 55% der aktiven Manager übertrafen im zweiten Quartal ihre Benchmarks - Fondsnews


12.09.17 13:00
Lyxor Asset Management

Paris (www.fondscheck.de) - Aus der aktuellen Studie von Lyxor Asset Management über die Performance aktiver Manager geht hervor, dass 55% dieser Manager ihre Benchmarks im zweiten Quartal 2017 übertrafen, so die Experten von Lyxor Asset Management.

Das sei eine deutliche Verbesserung gegenüber den Ergebnissen zum Ende des letzten Jahres, in dem nur 28% besser abgeschnitten hätten, und liege auch über den 52% vom ersten Quartal. Zunächst sei ein jährlicher Bericht veröffentlicht worden, aber inzwischen überwache Lyxor Research die Wertentwicklung von 3.871 aktiven Fonds mit Domizil in Europa (die ein Vermögen von 1.300 Milliarden EUR verwalten würden) auf vierteljährlicher Basis.

Aktive Aktienmanager hätten einen entscheidenden Beitrag zur verbesserten Wertentwicklung geliefert, denn im zweiten Quartal sei es 63% von ihnen gelungen, ihre Benchmarks zu schlagen. Dabei seien ihnen die günstigere Wirtschaftslage und eine immer noch lockere Geldpolitik der Zentralbanken zugute gekommen. Die größten Veränderungen seien bei Managern europäischer Large- und Mid-Caps, globaler Aktien und britischer Aktien zu verzeichnen gewesen.

In Europa sei die Performance der aktiven Manager sehr eng mit der besseren Entwicklung des niedrigen Beta-Faktors verbunden gewesen. Im Gegensatz zu 2016 sei ihre defensive Ausrichtung diesmal von Erfolg gekrönt gewesen. Zudem hätten sich europäische Small-Caps im vergangenen Quartal kräftig erholt und damit einen Trend fortgesetzt, der bereits in der letzten Lyxor-Studie festgestellt worden sei: Tendenziell sei ein aktives Management in weniger liquiden Marktsegmenten immer noch effizienter. 73% der globalen Aktienmanager, von denen die meisten stärker auf Europa als auf die USA gesetzt und auf eine Absicherung ihres Währungsrisikos verzichtet hätten, seien durch die Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro unterstützt worden.

Im Gegensatz hierzu seien Fixed-Income-Manager durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld belastet worden. Nur 35% von ihnen hätten im zweiten Quartal eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen können. Das ist eine Trendwende gegenüber den 53%, denen dies unseren Beobachtungen zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres gelang, so die Experten von Lyxor Asset Management. Hochzinsanleihen in Euro und Schwellenländeranleihen hätten sich als das härteste Pflaster erwiesen.

"Unsere Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Fondsauswahl ist. Es kann entscheidend sein zu wissen, wo es sich lohnt, auf die Kompetenz eines aktiven Managers zu setzen, und wo eine kostengünstige Passivstrategie vorzuziehen ist. Unsere Studie kann Anlegern tatsächlich dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen", so Marlene Hassine, Leiterin des ETF Research bei Lyxor.

Um Anleger bei der Zusammenstellung besserer Portfolios zu unterstützen, habe Lyxor ein quantitatives Modell zur Überwachung von Markttrends entwickelt, das eine dynamische faktorbasierte Allokation ermögliche. Dieses Modell sei auch in den Fondsauswahlprozess von Lyxor eingebunden. (12.09.2017/fc/n/s)