LOYS Premium Deutschland Fonds: Normalisierung des Welthandels sollte deutscher Wirtschaft Rückenwind verschaffen


07.01.21 11:00
LOYS

Oldenburg (www.fondscheck.de) - Das Börsenjahr 2020 endete so, wie es begonnen hatte, mit einer freundlichen Stimmung, so die Experten von LOYS.

Aber die Periode zwischen Anfang und Ende habe es wahrlich in sich gehabt. Eine Virus-Epidemie, die in China ihren Ursprung genommen habe, habe sich rasch zur Pandemie ausgebreitet und für einen Konjunktureinbruch samt Börsencrash gesorgt. Die Abwahl Donald Trumps gehe wahrscheinlich auf das COVID-19-Konto. Gleiches gelte möglicherweise für den in letzter Minute zustande gekommenen Brexit-Handelsvertrag. Immerhin eine Erinnerung daran, dass die Teilnahme Großbritanniens an der Europäischen Union von Anfang an eine Mesalliance gewesen sei.

Wer hätte aber gedacht, dass in einem solchen Krisenjahr etliche Börsen auf Rekordjagd gehen würden? Besonders die großen Länder hätten im Jahr 2020 Kursgewinne verzeichnet. In China, Japan und den USA sei es sogar zu kräftigen Aufschlägen gekommen.

Den Vogel habe der technologielastige NASDAQ-Index abgeschossen, indem er um nicht weniger als 43% angestiegen sei. Dahinter reihe sich Chinas CSI 300 Index mit einem Zuwachs von über 27% ein. Es folge der japanische Nikkei-Index, der immerhin gut 16% habe zulegen können. Freilich überzeichne die antiquierte Gewichtungsformel des Nikkei die positive Entwicklung. Der moderner gestaltete TOPIX Index habe nur um knapp 5% zugelegt. Weniger erfreulich sei es in Hongkong und Singapur zugekommen, wo die führenden Aktienindices Verluste aufgewiesen hätten. Auch die europäischen Aktienindices würden einen schwächeren Verlauf anzeigen, wobei der DAX positiv heraussteche. Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien hätten mitunter erhebliche Kursrückgänge gemeldet.

Im Ganzen stehe ein äußerst heterogenes Börsenjahr zu Buche. Unter den Sektoren würden Technologieaktien positiv hervorragen, während Energietitel, Fluglinien und Tourismusaktien zu den Verlierern zählen würden.

Nachgerade wild gegangen sei es an den Energiebörsen zu. Welche temporären Ausschläge an Börsen möglich seien, habe man am Terminmarkt für Rohöl beobachten können, wo im März kurzzeitig sogar negative Preise für das schwarze Gold aufgerufen worden seien. Per Saldo habe die Nordseesorte Brent im Jahresverlauf gut ein Fünftel ihres Wertes verloren. Gänzlich anders habe es beim Erdgas ausgesehen, dessen Anteil als Primärenergieträger seit Jahren tendenziell wachse. Unter starken Schwankungen habe Erdgas vor allem in Europa um bis zu 80% zugelegt. Die Verbraucher würden dies im Winter zu spüren bekommen. Insgesamt aber hätten sich die Rohstoffmärkte erstaunlich robust gezeigt, was im Prinzip mit der raschen Erholung der chinesischen Volkswirtschaft zusammenhänge. Vor allem Metalle hätten sich positiv in Szene setzen können.

Manche Kommentatoren würden auf eine Emanzipation der Börsenkurse vom makroökonomischen Entwicklungspfad verweisen. Bedenkt man aber die ultra-expansive Geldpolitik der Notenbanken, dann sind die positiven Kursverläufe bei Sachwerten durchaus nachvollziehbar, obwohl sie im Einzelfall überzogen erscheinen mögen, so die Experten von LOYS. An der Preisentwicklung für Wohnimmobilien lasse sich dieser Trend ebenfalls ablesen. Experten sprächen in diesem Zusammenhang von Vermögenswerteinflation. Der Vollständigkeit halber sei aber noch zu erwähnen, dass auch Staatsanleihen abermals eine positive Wertentwicklung hätten aufweisen können. Dieser Markt befinde sich seit mehr als drei Jahrzehnten in einer Perma-Hausse. Ausfallrisiken seien bei Staatsanleihen inzwischen aus dem Handelsvokabular verschwunden. Ohne Zweifel finde letztere, ahistorische Entwicklung ihren Ursprung in der großen Finanzkrise der Jahre 2007ff.

Gleichwohl dränge sich der Eindruck auf, dass die Börsen auch diesmal - wie es ihrem Wesen entspreche - nicht ohne Übertreibungen nach Oben wie nach Unten auskämen. Die sensationelle Kursentwicklung des Elektroautobauers Tesla möge das Gesicht einer solchen Übertreibung sein. Die Kalifornier hätten mittlerweile einen höheren Börsenwert als alle anderen großen Autohersteller zusammen. Weitere Beispiele aus dem überbeliebten Technologie- und Wasserstoffbereich hätten sich anfügen lassen.

Ungeachtet der jährlichen, monatlichen und täglichen Schwankungen sei den Gründern der LOYS AG klar gewesen, dass langfristiger Vermögensaufbau für die allermeisten Menschen nur durch Teilnahme am Aktienmarkt möglich sei. Daher hätten sich die Experten von LOYS - aller Volatilität zum Trotz - als reinrassiges Aktienhaus positioniert. Zum Jahresauftakt gehe nun der LOYS Premium Deutschland an den Start. Das Fondsmanagement erwarte, dass die Normalisierung des Welthandels gerade der deutschen Wirtschaft als Exportnation Rückenwind im Jahr 2021 verschaffen sollte. (07.01.2021/fc/n/s)