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J.C.-Flowers-Vermögensverwalter erhält eigene Lizenz - Fondsnews


05.12.17 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Lunis Vermögensmanagement hat von der Finanzaufsicht Bafin die Zulassung als Vermögensverwalter nach Paragraf 32 Kreditwesengesetz (KWG) erhalten, so die Experten von "FONDS professionell".

Die neu gegründete Gesellschaft habe bislang unter dem Haftungsdach von NFS Netfonds gearbeitet. Ab dem neuen Jahr wolle Lunis sämtliche Dienstleistungen unter eigenem Namen erbringen.

Hinter Lunis stecke die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft J.C. Flowers. Der Investor halte 50,1 Prozent. Die Private-Equity-Gesellschaft des Milliardärs und ehemaligen Goldman-Sachs-Bankers Christopher Flowers sei in Deutschland mit seinen Investments in die Krisen-Institute HSH Nordbank und Hypo Real Estate (HRE) bekannt geworden.

Die anderen Anteilseigner seien die Co-Vorstandschefs von Lunis, Andreas Brandt und Christoph Lieber. Mitgründer Brandt sei zuvor Generalbevollmächtigter der Bank J. Safra Sarasin in Frankfurt gewesen. Das Schweizer Traditionshaus habe sein Privatbank-Geschäft in Deutschland abgewickelt. Lieber wiederum sei seit 2016 Chef der andorranischen Vall Banc gewesen. Lunis hege eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft wolle bei der Konsolidierung der zersplitterten Vermögensverwalter-Industrie in Deutschland mitmischen und auch durch Übernahmen wachsen.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Erteilung der KWG-Lizenz durch die Bafin noch vor Jahresende. Dies ist ein wichtiger Schritt für unsere Kunden und uns", habe Brandt einer Mitteilung zufolge gesagt. "Dies bringt uns den ambitionierten Zielen, die wir uns für das kommende Geschäftsjahr gesetzt haben, ein entscheidendes Stück näher." Sein Gründungspartner Lieber ergänze: "Mit der Lizenzerteilung haben wir nun auch die letzte Etappe der Unternehmensgründung erfolgreich abgeschlossen." (05.12.2017/fc/n/s)