Investmentsteuer: Sauren definiert Mindest-Aktienquoten für Fonds - Fondsnews


03.10.17 12:57
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Wenn am 1. Januar 2018 das Investmentsteuerreformgesetz Wirkung entfaltet, werden die Kapitalbeteiligungsquoten von Fonds von großer Bedeutung sein, so die Experten von "FONDS professionell".

Dies gelte auch für Dachfonds. Daher plane der Kölner Vermögensverwalter Sauren, für ausgewählte Dachfonds Mindest-Kapitalbeteiligungsquoten einzuziehen. Dies habe Sauren gegenüber "FONDS professionell ONLINE" mitgeteilt.

Die folgenden Produkte würden künftig eine Mindest-Kapitalbeteiligungsquote von 25 Prozent erhalten, was Anleger in der Genuss einer steuerlichen Teilfreistellung in Höhe von 15 Prozent bringe: Sauren Stable Absolute Return (ISIN LU1525525306 / WKN A2AN1Y), Sauren Absolute Return, Sauren Global Defensiv, Sauren Global Balanced und Sauren Emerging Markets Balanced. Eine Mindest-Quote von 51 Prozent sei für die Dachfonds Sauren Global Stable Growth, Sauren Global Growth und Sauren Global Opportunities vorgesehen. Eine solche Quote ermögliche Anlegern eine steuerliche Teilfreistellung von 30 Prozent.

Weitere Informationen zu diesem Thema biete der Kölner Vermögensverwalter unter: www.sauren.de/service/steuern.

Ab dem 1. Januar 2018 müssten deutsche Fonds auf in Deutschland erzielte Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien 15 Prozent Steuern abführen. Damit würden sie hinsichtlich dieser Erträge steuerlich mit ausländischen Fonds gleichgestellt. Zudem könnten sich Anleger ab dem 1. Januar 2018 die im Ausland gezahlte Kapitalertragsteuer nicht mehr über ihre Steuererklärung erstatten lassen. Damit bleibe für den Privatanleger jedoch weniger Ertrag übrig.

Um einen Ausgleich zu schaffen, habe der Gesetzgeber steuerliche Teilfreistellungen eingeführt. Je nach Art des Portfolios würden sie unterschiedlich hoch ausfallen. Bei Fonds mit einer Aktienquote von mindestens 25 Prozent würden Anleger eine Teilfreistellung in Höhe von 15 Prozent auf ihre zu versteuernden laufenden Erträge und Veräußerungsgewinne erhalten. Belaufe sich die Aktienquote eines Fonds auf mindestens 51 Prozent, so würden 30 Prozent der Gewinne abgeltungsteuerfrei bleiben. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die jeweiligen Kapitalbeteiligungsquoten in den Anlagebedingungen ausdrücklich festgeschrieben würden. (News vom 02.10.2017) (03.10.2017/fc/n/s)





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