ING (L) Renta Fund Asian Debt Volumen wächst
05.08.10 17:01
ING Investment Management
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Einer der erfolgreichsten Fonds für asiatische Anleihen, der ING (L) Renta Fund Asian Debt (ISIN LU0119220829/ WKN 727960), hat vor kurzem die Grenze von 100 Millionen US-Dollar beim verwalteten Vermögen überschritten, so ING Investment Management in der aktuellen Pressemeldung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung:
Das große Anlegerinteresse reflektiert die Leistung des im November 1996 aufgelegte Rentenfonds, das in den letzten zehn Jahren gegenüber der Benchmark JP Morgan Asia Credit Composite Index und dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe konsistent Mehrwerte erzielt hat. Per Ende März 2010 beispielsweise erreichte der Fonds auf Jahressicht einen Wertzuwachs in US-Dollar bei reinvestierten Ausschüttungen von gut 35 Prozent, während der durchschnittliche Wertzuwachs in der Morningstar-Kategorie "Fixed Income Asia Pacific ex Japan" nur bei etwas mehr als 22 Prozent lag. Auf Sicht von fünf Jahren übertraf der ING (L) Renta Fund Asian Debt den Durchschnitt der Mitbewerber sogar um fast 20 Prozent. Der Fonds wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit vier Sternen im "Overall Morningstar Rating" sowie als "bester Asien-Pazifik-Anleihefonds der letzten zehn Jahre" mit den Lipper Fund Awards 2010 in Singapur und Hongkong.
Seinen Erfolg verdankt der Fonds der Expertise eines von Hongkong aus arbeitenden, mehrköpfigen Management-Teams unter der Leitung von Joel Kim. Der seit 1998 für ING Investment Management tätige Kim stützt sich als Head of Asian Debt nicht nur auf die hohe lokale Kompetenz seiner Mitarbeiter, sondern auch auf tiefgreifende fundamentale und quantitative Analysen, einen disziplinierten Anlageprozess, sorgfältiges Risikomanagement sowie eine effektive Ausführungsstruktur. Der Fonds investiert aktiv in ein diversifiziertes Portfolio, dass zu mindestens zwei Dritteln Anleihen und Geldmarktinstrumente staatlicher oder privater asiatischer Emittenten enthält. Länder der Region mit ausreichend reifen Geld- und Anleihemärkten sind beispielsweise China, Hongkong, Indien, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Südkorea, die Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Mindestens zwei Drittel der Portfoliotitel sind in US-Dollar denominiert, Währungsrisiken werden aktiv verwaltet. Der maximale Anteil einzelner Positionen beträgt zehn Prozent, das durchschnittliche Rating entspricht mit "Baa3" dem der Benchmark.
"Mit unserem fundamental orientierten Anlagestil wollen wir Ineffizienzen an den asiatischen Anleihemärkten ausnutzen", erläutert Joel Kim, "dabei setzen wir auf verschiedene Alpha-Quellen, sodass unsere Überrendite auf mehreren Standbeinen ruht. Anlegern bieten asiatische Anleihen hervorragende Renditechancen, denn im Vergleich zu Anleihen mit ähnlichen Bonitätsbewertungen aus den USA oder Europa sind sie deutlich günstiger. Unserer Meinung nach sind diese höheren Risikoprämien der asiatischen Papiere fundamental nicht gerechtfertigt, denn die in ihren Kursen eingepreisten Ausfallraten sind höher als die zu erwartenden realen Ausfallquoten. Im aktuellen asiatischen Investment-Grade-Universum, das Anleihen mit Ratings bis "Baa3" umfasst, wird beispielsweise mit gar keinen Ausfällen gerechnet. Es bestehen gute Chancen, dass der Markt dies anerkennt und eine Anpassung der Risikoprämien zu einer besseren Wertentwicklung der asiatischen Anleihen im Vergleich zu amerikanischen oder europäischen Papieren führt."
Asiatischen Unternehmensanleihen kommt zugute, dass die Firmen in der Region ebenso wie die Verbraucher relativ gering verschuldet sind. Dazu kommen eine robuste Konjunktur, sich erholende Wertpapierpreise, steigende Gewinne, eine Verbesserung der Profitabilität und eine zunehmende Beschäftigung. Die meisten Länder Asiens verfügen zudem über ein gesundes Bankensystem, das die Finanzierung der lokalen Wirtschaft ohne Abhängigkeit von ausländischem Kapital ermöglicht. Anders als die Banken aus Industrienationen, deren Bilanzen noch immer mit Problempapieren belastet sind, ist die Qualität der Anlagen in den Beständen asiatischer Institute relativ hoch, weil sie überkomplexe Wertpapiere gemieden haben. Verluste waren bei asiatischen Banken sogar in den Jahren 2008 und 2009 selten, und ihre Kapitalisierung ist derart solide, dass auch verschärfte Regulierungen im Rahmen der Basel-III-Kapitalrichtlinien kaum Auswirkungen haben dürften.
Auch auf staatlicher Ebene ist die finanzielle Situation in weiten Teilen Asiens günstig. Im Schnitt ist die Staatsverschuldung dort nur halb so hoch wie in den G7-Staaten, die Haushaltsdefizite sind wesentlich kleiner, und viele Länder verfügen über hohe Fremdwährungsreserven. Staatsanleihen aus Asien erscheinen somit relativ sicher, und bei Lokalwährungsanleihen staatlicher oder privater Emittenten sorgen die attraktiven Bewertungen vieler asiatischer Währungen für zusätzliches Wertsteigerungspotenzial. Die chinesische Regierung hat bereits angekündigt, die Landeswährung Yuan (CNY) gegenüber dem US-Dollar stärker schwanken zu lassen, was in einer spürbaren Aufwertung münden dürfte. Andere Währungen aus der Region werden eine ähnliche Entwicklung nehmen, zumal viele asiatische Länder ihre Zinsen früher anheben werden als die USA, Europa oder Japan. Ein Grund sind die steigenden Inflationsraten und das starke Wachstum in der Region, dass ein Umschwenken vom geldpolitischen Krisenmanagement auf eine der konjunkturellen Erholung entsprechende Zinspolitik erfordert. Geopolitische Risiken und die Angst vor den Auswirkungen eines möglichen Abschwungs in Europa auf die exportorientierten asiatischen Volkswirtschaften könnten zwar die Stimmung gegenüber den regionalen Währungen vorübergehend dämpfen, mittelfristig sollten aber die robusten Fundamentaldaten eher zu einer Aufwertung gegenüber Japanischem Yen, US-Dollar oder Euro führen, deren Ausmaß der Markt bisher noch nicht ausreichend einpreist.
Viele Anleger sind an den asiatischen Anleihemärkten noch immer unterinvestiert, obwohl diese ein attraktives Risiko-Rendite-Profil und große Diversifikationsvorteile bieten. Die Korrelationen gegenüber anderen Anlageklassen sind relativ niedrig, und Fonds für asiatische Anleihen sind eine ideale Ergänzung zu Fonds für globale Schwellenländeranleihen, weil der JP Morgan Emerging Market Bond Index nur eine geringe Asiengewichtung aufweist. Zu guter Letzt sind asiatische Anleihen in Fremd- oder Lokalwährungen eine stark wachsende Anlageklasse, und die Qualität der Emittenten sowie die Marktreife nehmen ständig zu. Weil der Anlageerfolg bei asiatischen Anleihen stark von lokaler Expertise und einem entsprechenden Marktzugang abhängt, sind Anleger aber gut beraten, wenn sie auf die Erfahrung langfristig erfolgreicher Fondsmanager zurückgreifen. (05.08.2010/fc/n/s)
Das große Anlegerinteresse reflektiert die Leistung des im November 1996 aufgelegte Rentenfonds, das in den letzten zehn Jahren gegenüber der Benchmark JP Morgan Asia Credit Composite Index und dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe konsistent Mehrwerte erzielt hat. Per Ende März 2010 beispielsweise erreichte der Fonds auf Jahressicht einen Wertzuwachs in US-Dollar bei reinvestierten Ausschüttungen von gut 35 Prozent, während der durchschnittliche Wertzuwachs in der Morningstar-Kategorie "Fixed Income Asia Pacific ex Japan" nur bei etwas mehr als 22 Prozent lag. Auf Sicht von fünf Jahren übertraf der ING (L) Renta Fund Asian Debt den Durchschnitt der Mitbewerber sogar um fast 20 Prozent. Der Fonds wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit vier Sternen im "Overall Morningstar Rating" sowie als "bester Asien-Pazifik-Anleihefonds der letzten zehn Jahre" mit den Lipper Fund Awards 2010 in Singapur und Hongkong.
Seinen Erfolg verdankt der Fonds der Expertise eines von Hongkong aus arbeitenden, mehrköpfigen Management-Teams unter der Leitung von Joel Kim. Der seit 1998 für ING Investment Management tätige Kim stützt sich als Head of Asian Debt nicht nur auf die hohe lokale Kompetenz seiner Mitarbeiter, sondern auch auf tiefgreifende fundamentale und quantitative Analysen, einen disziplinierten Anlageprozess, sorgfältiges Risikomanagement sowie eine effektive Ausführungsstruktur. Der Fonds investiert aktiv in ein diversifiziertes Portfolio, dass zu mindestens zwei Dritteln Anleihen und Geldmarktinstrumente staatlicher oder privater asiatischer Emittenten enthält. Länder der Region mit ausreichend reifen Geld- und Anleihemärkten sind beispielsweise China, Hongkong, Indien, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Südkorea, die Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Mindestens zwei Drittel der Portfoliotitel sind in US-Dollar denominiert, Währungsrisiken werden aktiv verwaltet. Der maximale Anteil einzelner Positionen beträgt zehn Prozent, das durchschnittliche Rating entspricht mit "Baa3" dem der Benchmark.
Asiatischen Unternehmensanleihen kommt zugute, dass die Firmen in der Region ebenso wie die Verbraucher relativ gering verschuldet sind. Dazu kommen eine robuste Konjunktur, sich erholende Wertpapierpreise, steigende Gewinne, eine Verbesserung der Profitabilität und eine zunehmende Beschäftigung. Die meisten Länder Asiens verfügen zudem über ein gesundes Bankensystem, das die Finanzierung der lokalen Wirtschaft ohne Abhängigkeit von ausländischem Kapital ermöglicht. Anders als die Banken aus Industrienationen, deren Bilanzen noch immer mit Problempapieren belastet sind, ist die Qualität der Anlagen in den Beständen asiatischer Institute relativ hoch, weil sie überkomplexe Wertpapiere gemieden haben. Verluste waren bei asiatischen Banken sogar in den Jahren 2008 und 2009 selten, und ihre Kapitalisierung ist derart solide, dass auch verschärfte Regulierungen im Rahmen der Basel-III-Kapitalrichtlinien kaum Auswirkungen haben dürften.
Auch auf staatlicher Ebene ist die finanzielle Situation in weiten Teilen Asiens günstig. Im Schnitt ist die Staatsverschuldung dort nur halb so hoch wie in den G7-Staaten, die Haushaltsdefizite sind wesentlich kleiner, und viele Länder verfügen über hohe Fremdwährungsreserven. Staatsanleihen aus Asien erscheinen somit relativ sicher, und bei Lokalwährungsanleihen staatlicher oder privater Emittenten sorgen die attraktiven Bewertungen vieler asiatischer Währungen für zusätzliches Wertsteigerungspotenzial. Die chinesische Regierung hat bereits angekündigt, die Landeswährung Yuan (CNY) gegenüber dem US-Dollar stärker schwanken zu lassen, was in einer spürbaren Aufwertung münden dürfte. Andere Währungen aus der Region werden eine ähnliche Entwicklung nehmen, zumal viele asiatische Länder ihre Zinsen früher anheben werden als die USA, Europa oder Japan. Ein Grund sind die steigenden Inflationsraten und das starke Wachstum in der Region, dass ein Umschwenken vom geldpolitischen Krisenmanagement auf eine der konjunkturellen Erholung entsprechende Zinspolitik erfordert. Geopolitische Risiken und die Angst vor den Auswirkungen eines möglichen Abschwungs in Europa auf die exportorientierten asiatischen Volkswirtschaften könnten zwar die Stimmung gegenüber den regionalen Währungen vorübergehend dämpfen, mittelfristig sollten aber die robusten Fundamentaldaten eher zu einer Aufwertung gegenüber Japanischem Yen, US-Dollar oder Euro führen, deren Ausmaß der Markt bisher noch nicht ausreichend einpreist.
Viele Anleger sind an den asiatischen Anleihemärkten noch immer unterinvestiert, obwohl diese ein attraktives Risiko-Rendite-Profil und große Diversifikationsvorteile bieten. Die Korrelationen gegenüber anderen Anlageklassen sind relativ niedrig, und Fonds für asiatische Anleihen sind eine ideale Ergänzung zu Fonds für globale Schwellenländeranleihen, weil der JP Morgan Emerging Market Bond Index nur eine geringe Asiengewichtung aufweist. Zu guter Letzt sind asiatische Anleihen in Fremd- oder Lokalwährungen eine stark wachsende Anlageklasse, und die Qualität der Emittenten sowie die Marktreife nehmen ständig zu. Weil der Anlageerfolg bei asiatischen Anleihen stark von lokaler Expertise und einem entsprechenden Marktzugang abhängt, sind Anleger aber gut beraten, wenn sie auf die Erfahrung langfristig erfolgreicher Fondsmanager zurückgreifen. (05.08.2010/fc/n/s)
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