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Fondsmanagerinnen zum Weltfrauentag: Frauen suchen eher nach einer Bedeutung ihres Handelns


07.03.19 16:00
Investec Asset Management

London (www.fondscheck.de) - Seit über 100 Jahren wird am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. Was hat sich seitdem geändert? Mit Deirdre Cooper von Investec Asset Management und Nadia Grant von Columbia Threeadneedle Investments kommentieren zwei Portfoliomanagerinnen ihre Sichtweisen auf die Lage von Frauen in der Finanzbranche:

Deirdre Cooper, Portfoliomanagerin des Global Environment Funds bei Investec Asset Management:

"Frauen, insbesondere Mütter, sind potenziell eher geneigt, in ihrer Arbeit nach einer echten Bedeutung zu suchen. Ich würde mir wünschen, dass wir im Laufe der Zeit Frauen nicht nur in den ESG/SRI-Teams, sondern auch als Portfoliomanagerinnen in verschiedenen Bereichen der Vermögensallokation. Um dies zu beschleunigen, bin ich seit langem Beiratsmitglied bei Girls Who Invest, einer Organisation, die Praktika für junge Frauen anbietet, um in der Vermögensverwaltung zu arbeiten. Investec AM ist hier Partner und wir freuen uns im nächsten Sommer talentierte weibliche Praktikantinnen willkommen zu heißen."

Nadia Grant, Portfoliomanagerin des Threadneedle American Funds bei Columbia Threadneedle Investments:

"Der Job des Fondsmanagers ist intellektuell unglaublich stimulierend, da wir so viele Impulse von außen erhalten - von den Managementteams der Unternehmen, den Buy- und Sellside-Analysten, Strategen und Ökonomen. Als Fondsmanager ist man sehr breit aufgestellt, zugleich aber sehr spezialisiert. Außerdem schätzte ich die Objektivität der Rolle - unsere Performance wird ganz objektiv anhand der gleichen Maßstäbe beurteilt. Ich glaube, dass Frauen dabei anders denken und dass sich die Vielfalt der Gedanken als renditestärkend erwiesen hat und daher gefördert werden sollte. Untersuchungen haben gezeigt, dass unterschiedlichere Teams dazu neigen, bessere Renditen zu erzielen." (07.03.2019/fc/n/s)