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Fondsgesellschaften wieder auf dem Live-Parkett - Fondsnews


17.07.20 11:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - "Willkommen zurück" hieß es auf dem ersten "Offline-Event" der österreichischen Fondsindustrie nach dem Corona-bedingten Herunterfahren der Wirtschaft Mitte März, so die Experten von "FONDS professionell".

Nordea, Mainfirst und Ethenea hätten eine gemeinsame Tour durch Innsbruck, Salzburg, Linz, Wien, Graz und Klagenfurt gestartet. Die Hotels seien dafür bestens gerüstet gewesen: Mit viel Abstand in den Sitzreihen und Desinfektionsspendern sei allen Anforderungen entsprochen worden.

Johannes Rogy, Chef von Nordea in Österreich, und Alexander Koschar, Retail- und Wholesale-Chef Österreich von Fenthum, der gemeinsamen Vertriebsgesellschaft von Mainfirst und Ethenea, hätten Initiative gezeigt und ihre Kunden persönlich getroffen. Mit insgesamt rund 150 Teilnehmern sei zwar die Besucheranzahl geringer als in den Vorjahren gewesen. Aber "man hat gemerkt, alle waren froh darüber, dass es wieder einen persönlichen Informationsaustausch gibt", so Koschar. Nordea-Kollege Rogy sehe das ebenso: "Es war ein sehr erfreuliches Event. Die Leute haben es geschätzt, dass wir wieder vor Ort waren und für uns war es ebenso schön, unsere Partner zu treffen", so Rogy.

Die häufigste Frage im persönlichen Gespräch sei jene nach der Einschätzung zur künftigen Marktentwicklung gewesen, wie Rogy sage. Produktmäßig hätten bei Nordea Absolute Return-Fonds im Vordergrund gestanden. "Während man in Aktien hohe Volatilität hatte und Abschläge im Bereich von teils 20 Prozent, kam man mit Absolute Return sogar mit einem Plus über das erste Quartal. Das hat Vielen in Erinnerung gerufen, dass solche Produkte mit möglichst wenig Schwankung wirklich einen Sinn haben", so Rogy.

Auch Fenthum-Experte Koschar habe die Coronakrise zum Anlass genommen und in einer Präsentation gezeigt, welche Unternehmen von den Entwicklungen der vergangenen Monate profitiert hätten: Von Microsoft über Salesforce bis Shop Apotheke. Besonders Plattformen - etwa Amazon, Alibaba, Tencent, Facebook etc. - komme langfristig eine hohe Bedeutung zu. Sie seien nicht nur das zentrale Geschäftsmodell der digitalen Ökonomie, sondern würden auch als deutlich profitabler als Unternehmen mit "linearen Geschäftsmodellen" gelten. (17.07.2020/fc/n/s)