Dt. Investmentfonds sammeln 40,5 Mrd. Euro ein
06.08.10 15:33
BVI
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutsche Investmentfondsbranche hat seit Jahresbeginn 40,5 Mrd. Euro neue Anlagemittel eingesammelt, so die Experten vom BVI.
Das sei der höchste Wert eines ersten Halbjahres seit 2007. 10,2 Mrd. Euro davon hätten die Anleger Publikumsfonds anvertraut. 23,7 Mrd. Euro seien Spezialfonds zugeflossen, in die institutionelle Anleger wie zum Beispiel Pensionskassen und Lebensversicherungen investieren würden. 6,6 Mrd. Euro habe der Mittelzufluss in Vermögen außerhalb von Investmentfonds betragen. Dies gehe aus der aktuellen Investmentstatistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management per 30. Juni 2010 hervor.
Gemessen am verwalteten Vermögen sei die Branche auf Jahressicht um zwölf Prozent gewachsen. Die verwalteten Assets würden sich zur Jahresmitte auf 1.750,6 Mrd. Euro belaufen. Davon würden auf Publikumsfonds 670,4 Mrd. Euro entfallen. 763,1 Mrd. Euro würden von den Kapitalanlagegesellschaften in Spezialfonds gemanagt. Hinzu kämen noch 317,1 Mrd. Euro in Vermögen außerhalb von Investmentfonds.
Bei den Publikumsfonds hätten im ersten Halbjahr Mischfonds mit Zuflüssen von 9,0 Mrd. Euro die Absatzliste angeführt, gefolgt von Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds mit Nettozuflüssen von 5,3 Mrd. Euro beziehungsweise 2,1 Mrd. Euro.
Die volumenstärkste Anlageklasse bei den Publikumsfonds würden Aktienfonds mit einem Fondsvermögen von 201,1 Mrd. Euro bleiben. Nachdem bis einschließlich Mai insgesamt ansehnliche Zuflüsse in Aktienfonds zu beobachten gewesen seien, weise die Statistik im Juni Anteilscheinrückgaben für 4,7 Mrd. Euro aus. Dies beruhe insbesondere auf Rückgaben bei zwei Indexfondsanbietern. Unterm Strich verbleibe im ersten Halbjahr ein Mittelzufluss von 0,4 Mrd. Euro in Aktienfonds.
Sehr gefragt seien in den vergangenen sechs Monaten Rentenfonds mit einem Netto-Mittelzufluss von 5,3 Mrd. Euro gewesen. Im Fokus hätten dabei besonders Produkte gestanden, die in US-Dollar investieren würden. Sie hätten 4,5 Mrd. Euro neue Anlagemittel verbucht. Aus geldmarktnahen Kurzläuferfonds, die in Euro investieren würden, hätten Anleger 3,7 Mrd. Euro abgezogen.
Hauptabsatzträger des ersten Halbjahres seien mit Nettozuflüssen von 9,0 Mrd. Euro Mischfonds gewesen. Mischfonds würden sowohl in Aktien als auch in verzinslichen Wertpapieren und vereinzelt auch in Immobilien anlegen. Auf diese Weise könnten sie flexibel auf Chancen an unterschiedlichen Märkten reagieren und ihren Anlageschwerpunkt entsprechend ausrichten. Das Chance-Risiko-Profil eines Mischfonds biete so ein gewisses Maß an Sicherheit, gleichzeitig würden aber auch Chancen des Aktienmarktes genutzt.
Offene Immobilienfonds (OIFs) würden im laufenden Jahr Mittelzuflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. Euro ausweisen. Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 88,0 Mrd. Euro würden OIFs auf Platz vier der volumenstärksten Investmentfondskategorien rangieren. Weitere 29,1 Mrd. Euro seien zudem in Offenen Immobilien-Spezialfonds angelegt, die im ersten Halbjahr Mittelzuflüsse in Höhe von 0,6 Mrd. Euro verbucht hätten. Dies sei ein Beleg für das intakte Vertrauen in diese risikogestreute, indirekte Immobilienanlage. Die zwischenzeitliche Verunsicherung der Anleger im Mai sei gewichen.
Geldmarktfonds würden im ersten Halbjahr 2010 einen Mittelabfluss von 7,6 Mrd. Euro verzeichnen. Davon würden unter anderem 5,0 Mrd. Euro auf klassische Euro-Geldmarktfonds und 2,2 Mrd. Euro auf chancenorientierte Euro-Geldmarktfonds entfallen. Gerade letztere hätten auf Jahressicht allerdings mit einer Rendite von im Schnitt 8,0 Prozent geglänzt. (06.08.2010/fc/n/s)
Das sei der höchste Wert eines ersten Halbjahres seit 2007. 10,2 Mrd. Euro davon hätten die Anleger Publikumsfonds anvertraut. 23,7 Mrd. Euro seien Spezialfonds zugeflossen, in die institutionelle Anleger wie zum Beispiel Pensionskassen und Lebensversicherungen investieren würden. 6,6 Mrd. Euro habe der Mittelzufluss in Vermögen außerhalb von Investmentfonds betragen. Dies gehe aus der aktuellen Investmentstatistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management per 30. Juni 2010 hervor.
Gemessen am verwalteten Vermögen sei die Branche auf Jahressicht um zwölf Prozent gewachsen. Die verwalteten Assets würden sich zur Jahresmitte auf 1.750,6 Mrd. Euro belaufen. Davon würden auf Publikumsfonds 670,4 Mrd. Euro entfallen. 763,1 Mrd. Euro würden von den Kapitalanlagegesellschaften in Spezialfonds gemanagt. Hinzu kämen noch 317,1 Mrd. Euro in Vermögen außerhalb von Investmentfonds.
Bei den Publikumsfonds hätten im ersten Halbjahr Mischfonds mit Zuflüssen von 9,0 Mrd. Euro die Absatzliste angeführt, gefolgt von Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds mit Nettozuflüssen von 5,3 Mrd. Euro beziehungsweise 2,1 Mrd. Euro.
Sehr gefragt seien in den vergangenen sechs Monaten Rentenfonds mit einem Netto-Mittelzufluss von 5,3 Mrd. Euro gewesen. Im Fokus hätten dabei besonders Produkte gestanden, die in US-Dollar investieren würden. Sie hätten 4,5 Mrd. Euro neue Anlagemittel verbucht. Aus geldmarktnahen Kurzläuferfonds, die in Euro investieren würden, hätten Anleger 3,7 Mrd. Euro abgezogen.
Hauptabsatzträger des ersten Halbjahres seien mit Nettozuflüssen von 9,0 Mrd. Euro Mischfonds gewesen. Mischfonds würden sowohl in Aktien als auch in verzinslichen Wertpapieren und vereinzelt auch in Immobilien anlegen. Auf diese Weise könnten sie flexibel auf Chancen an unterschiedlichen Märkten reagieren und ihren Anlageschwerpunkt entsprechend ausrichten. Das Chance-Risiko-Profil eines Mischfonds biete so ein gewisses Maß an Sicherheit, gleichzeitig würden aber auch Chancen des Aktienmarktes genutzt.
Offene Immobilienfonds (OIFs) würden im laufenden Jahr Mittelzuflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. Euro ausweisen. Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 88,0 Mrd. Euro würden OIFs auf Platz vier der volumenstärksten Investmentfondskategorien rangieren. Weitere 29,1 Mrd. Euro seien zudem in Offenen Immobilien-Spezialfonds angelegt, die im ersten Halbjahr Mittelzuflüsse in Höhe von 0,6 Mrd. Euro verbucht hätten. Dies sei ein Beleg für das intakte Vertrauen in diese risikogestreute, indirekte Immobilienanlage. Die zwischenzeitliche Verunsicherung der Anleger im Mai sei gewichen.
Geldmarktfonds würden im ersten Halbjahr 2010 einen Mittelabfluss von 7,6 Mrd. Euro verzeichnen. Davon würden unter anderem 5,0 Mrd. Euro auf klassische Euro-Geldmarktfonds und 2,2 Mrd. Euro auf chancenorientierte Euro-Geldmarktfonds entfallen. Gerade letztere hätten auf Jahressicht allerdings mit einer Rendite von im Schnitt 8,0 Prozent geglänzt. (06.08.2010/fc/n/s)
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