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Deutsche Frauen legen ihr Geld nicht so konservativ an wie Männer


10.03.20 11:30
eToro

London (www.fondscheck.de) - Deutsche Frauen widersprechen dem Stereotyp der konservativen Anlegerin und investieren am liebsten in Krypto - einer traditionell volatilen Anlageklasse - gefolgt von ETFs, Aktien, Währungen, Aktienindices und Rohstoffen, so die Experten von eToro.

Die Männer in Deutschland hingegen würden dem nationalen Trend folgen und sich für traditionelle Anlagen wie Indices und Rohstoffe entscheiden.

Weltweit würden Frauen etwa 12 Prozent der 12 Millionen registrierten Nutzer von eToro ausmachen. Es gebe mehr deutsche Frauen (11,55 Prozent), die auf eToro registriert seien, als ihre europäischen Kollegen in Italien (9,77 Prozent), Spanien (10,91 Prozent) und Frankreich (11,38 Prozent). Weiblicher Investorinnen aus der DACH-Region würden einen Anteil von 18 Prozent aller eToro-Nutzer ausmachen.

eToro sei die einzige regulierte Plattform, auf der Anleger traditionelle Instrumente wie Aktien oder Rohstoffe neben "neuen" Vermögenswerten wie Bitcoin halten könnten. eToro bilde eine Brücke zwischen der alten Welt der Investitionen und der neuen. Daher sei diese Studie einzigartig, da sie nicht nur Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie europäischen Ländern aufzeige, sondern auch, wie sich Kleinanleger zwischen neuen und alten Anlageklassen bewegen würden.

Dennis Austinat, eToro-Deutschlandchef, sage: "Es ist wirklich positiv überraschend zu beobachten, dass deutsche Frauen keine Scheu vor neuen Anlageklassen wie Krypto haben. Sie haben offensichtlich erkannt, dass es sich lohnt, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und in einen guten Mix aus neuen und traditionellen Anlagen zu investieren. Während das Wohlstandsgefälle nicht unterschätzt werden sollte, sollte das Investieren für jedermann offen sein. Heute machen Frauen zwar nur ca. 12 Prozent der Anleger auf eToro aus. Wir und der Rest der Branche müssen deshalb mehr tun, um den Anteil weiblicher Anleger zu erhöhen. Alle Daten deuten darauf hin, dass Frauen offensichtlich die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten in Betracht ziehen und mutigere Schritte unternehmen als Männer. Wir sollten aufhören, in alte Denkmuster zu verfallen und anerkennen, dass die Investitionen von Frauen vielfältiger sind. In diesem Sinne müssen wir das Thema Investieren auf jeden Küchentisch bringen, wenn wir mehr Menschen ermutigen wollen, anzulegen." (10.03.2020/fc/n/s)