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Deka-Investment-Chef auf dem Sprung zur HQ-Gruppe - Fondsnews


06.03.20 12:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Stefan Keitel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deka Investment, wird vom Sparkassen-Asset-Manager zu den HQ-Unternehmen wechseln, den Beteiligungen der Familie Quandt, so die Experten von "FONDS professionell".

Entsprechende Informationen der Onlineausgabe des "Manager Magazins" seien FONDS professionell ONLINE gegenüber bestätigt worden.

Offiziell hätten die Beteiligten bislang nicht Stellung nehmen wollen. Daher sei nicht bekannt, wann und warum Keitel zu HQ wechseln werde. Auch bleibe unklar, welche neue Rolle er ausfüllen werde. Das Manager Magazin schreibe nur, er solle Geschäftsführer werden. Allerdings gehe aus der Meldung nicht klar hervor, ob er beim Multi-Family-Office HQ Trust, beim Vermögensverwalter HQ Capital oder bei der Investmentboutique HQ Asset Management anfange.

Welche Aufgabe Keitel auch immer erwarte, er komme, nachdem die HQ-Gruppe in den vergangenen acht Monaten eine Reihe von Wechseln in den Führungsetagen habe verkraften müssen: Im Sommer 2019 habe Lars Edler den Stuhl von Adalbert von Uckermann bei HQ Asset Management übernommen. Von Uckermann sei "nach erfolgreicher Aufbauarbeit" zurück zum Familiy Office HQ Trust gegangen.

Keitel sei Anfang 2016 zum Sparkassen-Fondsmanager gestoßen. Der ehemalige Berenberg-Banker sollte ursprünglich im Vorstand der Dekabank das Asset Management verantworten. Dazu sei es wegen interner Umstrukturierungen nicht gekommen, stattdessen sei Keitel Anfang 2017 Chef von Deka Investment, der Fondsmanagementsparte des Konzerns geworden.

Bei der Dekabank selbst habe es zuletzt ebenfalls einige Wechsel gegeben: Der langjährige Vorstandschef Michael Rüdiger sei gegangen, sein Stellvertreter Georg Stocker habe Anfang des laufenden Jahres die Spitze übernommen. Zudem werde die Risikovorständin Manuela Better die Deka verlassen. Auch die Zukunft des gesamten Konzerns sei ungewiss: Es gebe Pläne, die Deka mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zu einem Sparkassen-Zentralinstitut zu verschmelzen. (06.03.2020/fc/n/p)