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DWS toppt BVI-Absatzstatistik im Januar - Fondsnews


13.03.18 11:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Das neue Jahr fing gut an für die deutsche Fondsbranche, so die Experten von "FONDS professionell".

Die Gesellschaften hätten im Januar 2018 netto 18,9 Milliarden Euro an neuen Geldern eingesammelt. Auf offene Spezialfonds seien neun Milliarden Euro entfallen. Den Großteil hätten aber offene Publikumsfonds mit Zuflüssen von 11,4 Milliarden Euro beigesteuert, wie aus der aktuellen Absatzstatistik des deutschen Fondsverbandes BVI hervorgehe. Damit hätten die Publikumsfonds das bisher zweithöchste Januar-Neugeschäft überhaupt erzielt. Nur im Januar 2000 seien die Zuflüsse mit 13 Milliarden Euro noch ein Stück höher gewesen.

Einen großen Teil der neuen Gelder, genau 2,6 Milliarden Euro, habe die DWS für sich verbuchen können. Im Gegensatz zu den Absatzstatistiken der vergangenen Monate sei aber nicht Allianz Global Investors auf den zweiten Platz gekommen, sondern die BlackRock-ETF-Sparte iShares mit 2,4 Milliarden Euro, gefolgt von Union Investment mit knapp 1,3 Milliarden Euro.

Die Allianz-Fondstochter habe dem Verband 900 Millionen Euro im Januar gemeldet, die Deka 869 Millionen Euro. Auf Platz sechs sei die Amundi-Gruppe mit 748 Millionen Euro gekommen. Der erfolgsverwöhnte Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Storch habe simultan "nur" Nettomittelzuflüsse von knapp 275 Millionen Euro registriert.

Bei den offenen Publikumsfonds würden Aktienfonds die Januar-Absatzliste mit Zuflüssen von netto 6,3 Milliarden Euro eindeutig anführen. Ein vergleichbar hohes Neugeschäft hätten sie zuletzt im Juli 2000 (6,4 Mrd. Euro) erreicht. Den zweithöchsten Absatz im Januar hätten Mischfonds mit 3,8 Milliarden Euro erzielt, gefolgt von offenen Immobilienfonds mit 0,7 Milliarden Euro. Rentenfonds hätten Mini-Abflüsse in Höhe von 30 Millionen Euro registriert. (News vom 12.03.2018) (13.03.2018/fc/n/s)