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DWS-Deutsche Bank-Green Climate Fund: Investitionen in die Dekarbonisierung in Afrika südlich der Sahara


04.11.21 13:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Deutsche Bank und der Green Climate Fund (GCF) haben am 3. November 2021 eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der sich der GCF verpflichtet, 80 Millionen US-Dollar als Start- und Ankerinvestor für ein Investitionsprogramm in erneuerbare Energien bereitzustellen, so die DWS in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die DWS wird das Programm durchführen und hat sich verpflichtet, 3% der erwarteten Investitionsfazilität in Höhe von 500 Millionen US-Dollar beizusteuern.

Das Programm wird in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara vom Sustainable Investments Team der DWS umgesetzt. Die offizielle Unterzeichnung fand auf der COP26 in Glasgow statt, die von der Deutschen Bank ausgerichtet wurde und an der Vertreter aller drei Institutionen teilnahmen.

Das Green Energy Investment Programm ist ein Blended-Finance- und SFDR9-anerkanntes Instrument. Es zielt auf Investitionen in innovative Lösungen zur Unterstützung der Dekarbonisierung der Energieerzeugung für Industrie und Haushalte in afrikanischen Ländern südlich der Sahara, die ihre Unterstützung für das Programm bestätigt haben. Das Programm wird sich auf Märkte konzentrieren, in denen die Stromversorgung ineffizient, übermäßig teuer und unzureichend ist, um ein schnelles Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Es wird die Verlagerung der Stromerzeugung weg von zentralen Großkraftwerken hin zu einer dezentralen, verbrauchsnahen Erzeugung erneuerbarer Energien unterstützen.

Dieses Programm wird in die Erzeugung erneuerbarer Energie investieren und KMUs und Verbrauchern den Zugang zu zuverlässiger und erschwinglicher Energie ermöglichen. Es hat Zielvorgaben festgelegt, um die Fortschritte während des Investitionszeitraums zu überwachen und den Beitrag zur Marktveränderung in den Zielländern hin zu einer treibhausgasneutralen Energieversorgung zu messen.

Der GCF - ein wesentliches Element des historischen Pariser Abkommens - ist der weltweit größte Klimafonds, der die Entwicklungsländer dabei unterstützen soll, ihre national festgelegten Beiträge (Nationally Determined Contributions; NDC) in Richtung einer emissionsarmen und klimaresistenten Entwicklung zu erhöhen und umzusetzen. Dieses Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit dem GCF entwickelt, um dessen Standards und Richtlinien zu berücksichtigen und die Klimaeffekte zu maximieren.

Henry Gonzalez, der Direktor der GCF-Fazilität für den Privatsektor sagte: "Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung über eine geförderte Aktivität beginnt das erste Programm zwischen dem GCF und der Deutschen Bank, das unser gemeinsames Engagement für die Mobilisierung des Privatsektors für den Klimaschutz unterstreicht. Dezentrale erneuerbare Energien sind eine wesentliche Lösung auf dem afrikanischen Kontinent, um die Emissionen in den sich entwickelnden ländlichen Volkswirtschaften zu reduzieren und wirtschaftliche und soziale Zusatznutzen zu erzielen. Der GCF freut sich, als Ankerinvestor für das Programm zu fungieren und freut sich auf eine produktive Partnerschaft mit der Deutschen Bank, um private Investitionen für den Klimaschutz zu mobilisieren."

Andrew Pidden, Leiter Sustainable Investments bei der DWS, sagte: "Wir freuen uns sehr, die aktive Phase unserer Zusammenarbeit mit dem GCF zu beginnen. Sie baut auf unserer 20-jährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Investoren aus dem öffentlichen Sektor auf und stellt die Fähigkeit der DWS zu Impact Investments unter Beweis. Wir sind weiterhin entschlossen, die Ziele des GCF zu erfüllen und in einen wachsenden Markt wie Afrika zu investieren, der nun in der Lage ist, kohlenstoffbasierte Energiequellen als primäre Grundlage für die Energieerzeugung zu vermeiden." Er fügte hinzu: "Das Programm wird die gesamte Kapazität und Erfahrung unseres Teams für nachhaltige Investitionen nutzen, um Blended-Finance-Vehikel zu betreuen, die von der OECD als wirksame Instrumente zur Unterstützung des Übergangs zu nachhaltigeren Volkswirtschaften anerkannt sind."

Kamran Khan, Leiter des ESG-Bereichs der Deutschen Bank für den asiatisch-pazifischen Raum, sagte: "Blended-Finance kann eine katalytische Wirkung auf das nachhaltige Wachstum in Schwellenländern haben. Gezielte, wirtschaftlich tragfähige Investitionen in Schwellenländern wie Subsahara-Afrika erfordern tiefgreifende sektorale/regionale Erfahrung und erstklassiges Know-how im Bereich Impact Investment. Wir sind stolz darauf, eine Rolle dabei zu spielen, dass der weltweit größte Klimafonds in großem Umfang in erneuerbare Energien investiert, um eine nachhaltigere Zukunft für Subsahara-Afrika zu schaffen und zum regionalen Wirtschaftswachstum beizutragen." (Pressemitteilung vom 03.11.2021) (04.11.2021/fc/n/s)