Credit Suisse Asset Management stellt Fonds auf ESG-Ansatz um - Fondsnews


01.10.19 09:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Credit Suisse Asset Management integriert Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in ihren Anlageprozess, so die Experten von "FONDS professionell".

In der ersten Phase bis Ende Oktober 2019 würden über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Franken (rund 18,5 Mrd. Euro) umgestellt. Damit würden sie die im Credit Suisse Sustainable Investing Framework festgelegten ESG-Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Darüber berichte die Gesellschaft in eigener Sache.

Ziel von Credit Suisse Asset Management sei es, bis Ende 2020 das ESG-Angebot auf ein geschätztes Vermögen von insgesamt mehr als 100 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet 92 Mrd. Euro) zu erweitern.

Im Rahmen eines systematischen Ansatzes würden Nachhaltigkeitskriterien über Anlageklassen hinweg angewendet, um das Anlageuniversum festzulegen (negatives Screening). Relevante ESG-Informationen würden in den Anlageprozess integriert und würden den Dialog mit Unternehmen definieren (Proxy Voting und Engagement). Durch diesen Ansatz würden ESG-Überlegungen in Kombination mit Finanzanalysen nicht nur zu integrierten Anlageentscheidungen führen, sondern sie würden auch in das Risikomanagement eingebunden. Außerdem stehe den Anlegern ab sofort ein transparentes ESG-Nachhaltigkeitsreporting zur Verfügung.

Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA, kommentiere: "Wir sind überzeugt, dass die Integration von ESG-Kriterien in unseren Anlageprozess dauerhafte Performancevorteile schaffen wird und es uns somit ermöglicht, langfristig attraktive Anlagerenditen für unsere Kunden zu erzielen." (News vom 30.09.2019) (01.10.2019/fc/n/s)