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BlueOrchard: Gesteigerter Impact und starkes Ergebnis im ersten Halbjahr 2020 trotz Covid-19-Pandemie - Fondsnews


30.07.20 13:30
BlueOrchard

Zürich (www.fondscheck.de) - BlueOrchard hat trotz der Covid-19-Pandemie seine Position als führender Impact-Investment-Manager weiter ausbauen können, so BlueOrchard in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Unterstrichen wird dies durch eine starke soziale, ökologische und finanzielle Performance aller Investmentstrategien.

Unlängst hat BlueOrchard das finale Closing des Private-Equity-Teilfonds des InsuResilience Investment Funds (IIF) in Höhe von 80 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Der Fonds, eine erste Initiative dieser Art, trägt dazu bei, einen besseren Zugang zu Klimaversicherungen in Entwicklungsländern zu ermöglichen. Der Fonds hat bereits sechs Investitionen in Schwellen- und Grenzmärkten getätigt, die dazu beitragen, mehr als 20 Millionen Menschen zu schützen, die von den Auswirkungen des Klimawandels gefährdet sind. Der IIF stellt ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Blended-Finance-Strategie dar und hat Kapital von etablierten Investoren aus dem öffentlichen und privaten Sektor gewinnen können. Darunter befinden sich die Europäische Investitionsbank und der Soros Economic Development Fund.

Der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), der Flaggschifffonds von BlueOrchard, hat im ersten Halbjahr inmitten der Covid-19-Pandemie sein verwaltetes Vermögen auf rund 2,46 Milliarden US-Dollar erhöht. Dabei erzielte er für seine Investoren stabile Erträge sowie einen positiven sozialen Impact entlang elf der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG). Mit seiner 20-jährigen Erfolgsgeschichte ist der BOMF der weltweit erste und größte kommerzielle Mikrofinanzfonds, der auf Schwellen- und Grenzmärkte ausgerichtet ist. Mit Stand 30. Juni 2020 wurden mehr als 27 Millionen Mikrounternehmer, über die durch den BOMF finanzierten Mikrofinanzinstitutionen erreicht.

Die vergebenen Kredite ermöglichen es den Mikrounternehmern, einkommensgenerierende Geschäftstätigkeiten zu schaffen und auszubauen. Dabei bedient der BOMF Kreditnehmer, die zu 78 Prozent weiblich sind und zu 53 Prozent aus ländlichen Regionen stammen. Sowohl der BOMF als auch das Impact-Management-System von BlueOrchard wurden von unabhängiger Seite auf ihre Übereinstimmung mit den von der IFC angeführten Operating Principles for Impact Management überprüft, die die Standards im Impact Investing festlegen.

Als Impact Investor sieht BlueOrchard es als seine Verantwortung an, bei der Eindämmung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die am stärksten gefährdeten Personen eine entscheidende Rolle zu spielen und Finanzressourcen dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Der BlueOrchard UCITS Emerging Markets SDG Impact Bond Fund (IBF) hat daher in Social Bonds der Afrikanischen Entwicklungsbank und der International Finance Corporation, einem Arm der Weltbank, investiert sowie in Emissionen der Länder Paraguay und Guatemala. Diese Anleiheemissionen sollen die betroffenen Entwicklungsländer unterstützen, Arbeitsplätze zu erhalten, Gesundheitssysteme aufzubauen und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu verringern.

Darüber hinaus hat BlueOrchard zusammen mit anderen Investoren und Fondsmanagern im Bereich Impact Investing ein Abkommen über die Prinzipien zur Koordination der Schuldenrefinanzierung unterzeichnet, um den Sektor während der Covid-19-Pandemie zu unterstützen. Des Weiteren hat BlueOrchard sein technisches Hilfsangebot erweitert und ein Covid-19-Schulungsprogramm für Mikrofinanzinstitutionen entwickelt.

Ausblick

Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte wird sich BlueOrchard mittels der Bereitstellung von Liquidität und durch Hilfe beim Aufbau der Widerstandsfähigkeit von Finanzinstitutionen in Schwellen- und Grenzmärkten, weiterhin auf die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie konzentrieren. In diesem Zusammenhang kooperiert BlueOrchard mit einer Reihe potenzieller Investoren, darunter auch Schroders, um eine neue Finanzierungsinitiative zu entwickeln. Diese soll Partnerinstitutionen und deren Portfoliounternehmen Notfall- und langfristige Liquidität bereitstellen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 zu minimieren und den Kurs auf ein erneutes Wachstum setzen.

Eine weitere Priorität für BlueOrchard wird darin bestehen, dazubeizutragen die Finanzierungslücke für grüne Infrastrukturprojekte in Schwellen- und Grenzmärkten zu schliessen, um den Klimawandel einzudämmen und zum Erreichen der SDGs beizutragen.

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender bei BlueOrchard, sagt: "Ich freue mich sehr, dass unser Team das herausfordernde Marktumfeld gut gemeistert und ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2020 für BlueOrchard erzielt hat. Wir fühlen uns geehrt, dass Investoren und Investitionsnehmer auf unsere 20-jährige Expertise zurückgreifen, um nachhaltiges wirtschaftliches und soziales Wachstum und einen damit verbundenen Impact voranzutreiben."

Philipp Müller, Chief Executive Officer bei BlueOrchard, ergänzt: "Im vergangenen halben Jahr haben wir bewiesen, wie widerstandsfähig wir als Unternehmen und Team sind. Ich bin sehr stolz auf die Energie und das Engagement unserer Mitarbeiter in dieser Zeit. Aufbauend auf unserer Tradition, mit Investoren, Investitionsnehmern und Partnern engen Kontakt zu halten, haben wir uns in diesen außergewöhnlichen Zeiten schnell angepasst und unsere Mission weiter vorangetrieben."

Maria Teresa Zappia, Chief Impact & Blended Finance Officer and Deputy CEO bei BlueOrchard, sagt: "Unser Ergebnis der ersten Jahreshälfte 2020 spiegelt den Fortschritt bei der Förderung der Menschen in den Schwellenländern wider, damit sie aus der Armut herauswachsen und den Auswirkungen des Klimawandels standhalten können. In diesen ungewissen Zeiten werden wir weiterhin unser Möglichstes tun, die Schwächsten dabei zu unterstützen, die Krise zu überstehen und gestärkt aus ihr hervorzugehen." (30.07.2020/fc/n/s)