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BlackRock sammelt mehr Geld ein - aber mit mageren Margen - Fondsnews


17.04.19 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Der Fondsriese BlackRock hat im Auftaktquartal 2019 fast 65 Milliarden Dollar frisches Kundengeld eingesammelt, so die Experten von "FONDS professionell".

Das sei mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, als sich die Nettomittelzuflüsse "nur" auf rund 57 Milliarden Dollar beziffert hätten. Das weltweit verwaltete Vermögen sei auf 6,5 Billionen Dollar (5,75 Mrd. Euro) gestiegen, wie der Asset Manager mitgeteilt habe.

Der weltgrößte Vermögensverwalter habe den Absatz damit wieder auf das Niveau von vor 2018 gesteigert, als die Turbulenzen an den Börsen auf die Vertriebsleistung geschlagen hätten. So habe das Wall-Street-Haus im dritten Quartal 2018 gar unter dem Strich Mittelabzüge in Höhe von drei Milliarden Dollar verzeichnen müssen.

Rund die Hälfte des Neugelds sei in die börsengehandelten Indexfonds (ETFs) der Marke iShares geflossen. Die andere Hälfte sei von institutionellen Investoren gekommen, welche wiederum einen erheblichen Teil in klassische Indexfonds gesteckt hätten. Retail-Anleger hätten unter dem Strich knapp eine Milliarde Dollar abgezogen. Damit hätten also vor allem passive Produkte Nettomittelzuflüsse verzeichnet. Hier seien die Gebühren geringer.

Das mache sich auch im Gewinn bemerkbar. Das operative Ergebnis sei um zehn Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar zurückgegangen. Der Nettogewinn sei um vier Prozent auf rund eine Milliarde Dollar gesunken. Analysten hätten allerdings mit einem noch schlechteren Ergebnis gerechnet. Daher habe die BlackRock-Aktie zum Handelsschluss am Dienstag mehr als drei Prozent im Plus notiert. (17.04.2019/fc/n/s)