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Berenberg startet europäische Long/Short-Aktien-Strategie - Fondsnews


15.11.21 13:08
Berenberg

Hamburg (www.fondscheck.de) - Berenberg hat die Zulassung für den Aktienfonds Berenberg Absolute Return European Equities erhalten, so Berenberg in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Der von den Aktienexperten um Head of Investments Matthias Born verwaltete Fonds wird am 15.11.2021 starten. Gemanagt wird der Fonds von einem Team um Ralf Walter, der eine langjährige Erfahrung bei marktneutralen Strategien vorweisen kann und im Juli 2021 von Allianz Global Investors zu Berenberg wechselte. Hinzu kommen Matthias Born, Oliver Fritz und Justus Schirmacher, die bereits erfolgreich die Long-only Strategie des Berenberg European Focus Fund managen

Der neue Fonds komplementiert die Berenberg-Produktpalette, da er Anlegern ermöglicht, von der Berenberg Aktienexpertise zu profitieren, ohne den Marktrisiken zum selben Grad ausgesetzt zu sein wie bei einer Long-only Strategie. Der Fonds ist so konzipiert, dass der Fokus weiterhin auf Wachstumsunternehmen liegt, der Kernkompetenz des Berenberg Investment-Teams. Investiert wird bevorzugt in Unternehmen, die neben einem starken Wachstum signifikante Wettbewerbsvorteile und attraktive Finanzkennzahlen vorweisen können. Auf der anderen Seite ist man bei Unternehmen short, deren augenscheinliches Wachstum für nicht nachhaltig und langfristig unprofitabel befunden wird. Die Fondsmanager bringen ihren mehrfach ausgezeichneten Track Record ein, erfolgreiche Wachstumstitel von weniger erfolgreichen zu unterscheiden. Es wird angestrebt, von den dadurch stark differenzierenden Kursentwicklungen zu profitieren.

Der Berenberg Absolute Return European Equities (ISIN M Anteilklasse: ISIN: LU2365443030, WKN: nicht bekannt; ISIN I-Anteilsklasse: ISIN: LU2365443204, WKN: nicht bekannt, derzeit keine private R-Anteilsklasse) verfolgt eine solche Long/Short-Strategie, indem er ein diversifiziertes Portfolio aus 40 bis 50 Long-Positionen und 30 bis 40 Short-Positionen bildet. Long-Positionen sind Aktieninvestments, die vom Fonds gehalten werden. Die Basis des Long-Portfolios bildet hierbei der Berenberg European Focus Fund mit dem bewährten Stock Picking-Anlageprozess, mittels welchem Titel aus dem Universum europäischer Aktien ausgewählt werden, die ein überdurchschnittliches und langfristig stabiles Gewinn- und Cash-flow-Wachstum erwarten lassen.

"Das sind in erster Linie Firmen mit säkularen Wachstumstreibern, die beispielsweise als technologische Marktführer agieren, über ein herausragendes Geschäftsmodell verfügen und hohe Eintrittsbarrieren, eine geringe Wettbewerbsintensität sowie ein geringes Substitutionsrisiko mit sich bringen", erklärt Born.

Short-Positionen, also Titel, die das Fondsmanagement veräußert, werden demgegenüber bei Unternehmen eingegangen, die ein aus Sicht des Fondsmanagements schwaches Geschäftsmodell aufweisen, nicht nachhaltig wirtschaften, niedrige Markteintrittsbarrieren aufweisen und von zunehmendem Wettbewerb oder insgesamt einem hohen Substitutionsrisiko bedroht sind.

"Bei dieser Strategie steht die Auswahl der Einzeltitel im Vordergrund und das Marktrisiko kann durch die Kombination der Long- und der Shortseite reduziert werden", sagt Fondsmanager Ralf Walter. "Damit streben wir durchschnittliche Jahreserträge von mehr als 5 Prozent an, wobei die Volatilität bei relativ niedrigen 5 bis 8 Prozent gehalten werden soll."

Wie für alle Berenberg-Fonds gelten auch für den Berenberg Absolute Return European Equities die hausinternen ESG-Kriterien. "Wir wenden sie an, aus der Überzeugung heraus, dass nachhaltiges Investieren langfristig mit besseren Renditen einhergehen wird. Der Fokus auf nachhaltige Geschäftsmodelle erlaubt einem, viele Risiken zu umgehen", betont Berenberg Head of Investments Matthias Born. Zudem setzt das Berenberg-Team stark auf Active Ownership, also den intensiven Austausch mit Vorständen und das aktive Hinwirken auf eine stetige Verbesserung der Unternehmen, nicht nur hinsichtlich der Profitabilität und des Wachstums, sondern eben auch in Bezug auf die Governance und den Umgang mit den verschiedenen Stakeholdern. Einige nicht-nachhaltige Geschäftsmodelle werden kategorisch ausgeschlossen. Nach Ansicht der Fondsmanager ist Shortselling ein nützliches Korrektiv, um auf Missstände bei Unternehmen hinzuweisen und Druck zur Besserung auszuüben. "Die Kapitalkosten werden bei Unternehmen erhöht, die verkauft bzw. geshortet werden. Somit steigt auch der Druck auf die Unternehmen und deren Management-Teams, auf die höheren ESG Risiken einzugehen", sagt Matthias Born. (15.11.2021/fc/n/n)