BCDI: 2020 wird ein gutes Börsenjahr! Fondsnews


07.01.20 11:00
boerse.de

Rosenheim (www.fondscheck.de) - Auch in diesem Jahr haben unsere Rosenheimer Börsenstrategien eine erhebliche Outperformance erzielt, die sich für die meisten Anleger natürlich besser anfühlt, als die Relative Stärke von 2018, so Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG.

Denn im Vorjahr seien die Kurse der 100 Champions per Saldo auf der Stelle getreten, während viele Aktienmärkte zweistellig verloren hätten. Und in 2019 ist unsere Portfolio-Bilanz goldgerahmt, so Thomas Müller weiter.

Der BCDI (ISIN DE000SLA3CD7 / WKN SLA3CD) (mit allen 100 Champions) habe 33,6% gewonnen, während sich der MSCI-World (ebenso gut 60 Prozent US-Anteil) nur um 25,2% verbessert habe. Im Dow Jones sei es um 22,3% nach oben gegangen und im DAX um 25,5% (nach -18,3%). Der BCDI habe aber 29,4% gewonnen, das BCDI-Zertifikat (ISIN DE000DT0BAC7 / WKN DT0BAC) 28,4% und das am 4. November an den Börsen eingeführte BCDI-USA-Zertifikat habe mit +4,2% einen glänzenden Start gehabt. Genauso exzellent:

Der boerse.de-Aktienfonds (ISIN LU1480526547 / WKN A2AQJY) habe 25,0% gewonnen, inklusive der Ausschüttung vom Mai (+10% gegenüber Vorjahr) habe der Gewinn sogar 26,7% betragen. Und der boerse.de-Weltfonds (ISIN LU1839896005 / WKN A2JNZK), den Thomas Müller immer als Festgeldersatz für sein Depot bezeichnet habe, habe sich um 14,6% verbessert, womit die Rendite seit Börsenstart hier nun schon 7,4% p.a. betrage. Deshalb:

Ich bin mir sicher, dass unsere Anlagekonzepte langfristig immer die Nase vorne haben werden, doch Outperformance kann sich eben nur im langfristigen Zeitablauf zeigen, so Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG, weiter. Immerhin befinde sich der BCDI nun seit fünfeinhalb Jahren im realen Indexwettkampf und in diesem Zeitraum bedeute der BCDI-Gewinn von 70,1% bzw. 10,1% p.a. eine Outperformance von 67% zum zweitbesten Europa-Index (STOXX Europe 600 NR) und von 155% zum Durchschnitt der europäischen Aktien-Indices (+95% zum DAX).

Wenngleich Erwartungen von Börsentendenzen für die eigene Portfolioentwicklung keine Rolle spielen sollten (denn nur die realen Trends würden zählen), würden sich die meisten Anleger eine Prognose für den Jahresverlauf wünschen und dafür zitiere Thomas Müller wie immer gerne aus der Börsenvision seines Vortrags vom Rosenheimer Börsentag. Konkret:

Mit Blick auf den Jahrzehntzyklus würde ein Börsenjahr zum Vergessen vor uns liegen, denn so positiv 9er Jahre verlaufen, so schwierig sind 0er Jahre, so Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG. So bleibe zu Beginn eines Jahrzehnts die sonst typische Jahresanfangs-Rally aus und der Dow markiere gleich zu Jahresbeginn die Jahreshochs, die Tiefs Ende Juni. Im DAX entstünden die Jahrestiefs von Nuller-Jahren Ende Mai und die Jahreshochs im August. Doch 2020 werde in den USA ein neuer Präsident gewählt und Wahljahre seien die stärksten Börsenjahre im US-Präsidentschaftszyklus. Hierzulande befinden wir uns in einem Vorwahljahr, was für das zweiterfolgreichste Jahr im Regierungszyklus steht, so Thomas Müller. Da es weltweit keine rechenbaren Anlagealternativen zu den Aktienbörsen gebe (und sich der DAX dennoch seit fast zwei Jahren in der Baisse befinde), dürften die Wahlzyklen im kommenden Jahr den Weg weisen. Damit zur konkreten Prognose von Thomas Müller:

Der Dow Jones könnte seine Jahrestiefs im Februar oder Mai markieren und im zweiten Halbjahr fester tendieren, womit dann das Jahreshoch zum Jahresende zu erwarten wäre. Im DAX bestünden gute Chancen für eine Eröffnung auf Jahrestief, eine Jahresanfangs-Rally bis April und eine Jahresend-Rally im Dezember, mithin dem Jahreshoch zum Jahresende. Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG, glaube: 2020 werde ein gutes Börsenjahr und Rosenheimer Börsenalternativen dürften Investoren weiterhin viel Freude bereiten. Also man sollte sich nach dem tollen 2019 auch auf 2020 freuen! (News vom 06.01.2020) (07.01.2020/fc/n/s)