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BCA baut Sortiment bei Fonds-VV Private-Investing aus - Fondsnews


11.03.19 14:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die BCA erweitert ihre standardisierte Fondsvermögensverwaltung "Private Investing" um drei hauseigene Strategien auf insgesamt zehn Angebote, die Finanzanlagenvermittler mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung vertreiben können: "Protect", "Allrounder" sowie "Futuretrends" basieren auf den internen Musterportfolios des Finanzdienstleisters, die den Partnern eine Orientierung bei der Portfoliogestaltung geben sollen, so die Experten von "FONDS professionell".

Die offiziell als Haftungdach für die Fonds-VV sowie in den drei genannten Fällen auch als Manager agierende BCA-Tochter Bank für Vermögen setze dabei sowohl auf aktiv gemanagte Portfolios als auch auf börsengehandelte Indexfonds (ETFs).

"Die Zielmarktportfolios sind in der Vergangenheit sehr gut gelaufen. Deshalb haben uns viele Partner darauf angesprochen, ob wir die Portfolios nicht auch als Strategien für die Vermögensverwaltung anbieten können", erkläre Marc Sattler, Leiter Private Investing. "Die Vorteile liegen auf der Hand, die Vermögensverwaltung ist effizienter als das individuelle Portfoliomanagement, außerdem verfügt sie über eine zukunftssichere und faire Vergütungsstruktur."

Bei der Vermögensverwaltungsgebühr habe die BfV nach eigenen Angaben dem aktuellen Zinsumfeld Rechnung getragen und diese nach Risiko gestaffelt. Die Kosten würden sich auf 0,93 Prozent für die defensive Variante "Protect", 1,46 Prozent ("Allrounder") und 1,57 Prozent für die offensive Strategie "Futuretrends" belaufen. Davon würden die Vermittler jeweils 0,93 Prozent, 0,89 Prozent oder 0,95 Prozent - jeweils inklusive Mehrwertsteuer erhalten. Den Rest würden sich die FIL Fondsbank als depotführende Stelle sowie die BfV selbst teilen.

Die BCA preise die defensive "Protect" als VV für Anleger, die speziell den Kapitalerhalt im Nullzinsumfeld im Fokus hätten. So zeichne sich die Strategie des Investment-Research-Team der BfV durch eine Aktienquote von maximal 30 Prozent aus. Die Schwankungsbreite liege bei circa fünf Prozent. Der Mindestanlagehorizont sei fünf Jahre.

"Allrounder" wiederum basiere auf Erkenntnissen von Bridgewater Associates. "Risikogewichtet, vollkommen flexibel und unabhängig von jeglicher Benchmark sieht die Strategie eine Investition in sämtliche Assetklassen vor." Die maximale Schwankungsbreite der Strategie solle dabei auf 15 Prozent beschränkt werden.

"Futuretrends" schließlich sei für offensiv ausgerichtete Anleger. Die auf gut zehn Jahre orientierte Strategie solle von den zukünftigen Motoren des globalen Wachstums profitieren und sei daher zu mindestens 70 Prozent im Aktienmarkt investiert. Im Rahmen der Portfoliozusammenstellung liege der Schwerpunkt laut Sattler "auf dem Erwerb von Unternehmensbeteiligungen, die als zentrale Treiber des Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft für globalen Fortschritt sowie Innovation sorgen." Die Schwankungsbreite der Strategie sei auf bis zu 25 Prozent veranschlagt. (News vom 08.03.2019) (11.03.2019/fc/n/s)