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Aufgedeckt: Mit diesen elf Fondsanbietern kooperiert die HVB - Fondsnews


02.08.17 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Hypovereinsbank (HVB) hat die Namen ihrer elf "Preferred Partner" veröffentlicht, mit denen sie im Fondsgeschäft eng zusammenarbeitet, so die Experten von "FONDS professionell".

Bei den Anbietern handle es sich um folgende Asset Manager (in alphabetischer Reihenfolge): Allianz Global Investors, Amundi, Blackrock, DWS (Deutsche Asset Management), Fidelity, Goldman Sachs Asset Management, Invesco, J.P. Morgan Asset Management, Pictet, Pimco und Schroders. Das gehe aus einer im Juli veröffentlichten Information für Private-Banking-Kunden hervor, die "FONDS professionell ONLINE" vorliege.

Dass die HVB mit insgesamt elf Fondshäusern kooperiere, sei bekannt gewesen. Die konkreten Namen habe die Bank bislang aber nicht nennen wollen. Klar sei lediglich gewesen, dass früher Pioneer Investments mit an Bord gewesen sei. Die ehemalige UniCredit-Tochter habe lange Zeit zum gleichen Konzern wie die HVB gehört und sei früher exklusiver Fondslieferant der Münchner Bank gewesen - bis das Institut vor einigen Jahren auf ein offeneres Modell umgeschwenkt habe. An die Stelle von Pioneer Investments sei nun Amundi getreten. Der französische Asset Manager habe Pioneer Anfang Juli übernommen.

Die enge Kooperation mit den elf genannten Fondshäusern bedeute nicht, dass HVB-Kunden ausschließlich deren Fonds angeboten bekämen. Mit diesen "aktuell wichtigsten Partnern" seien zwar "viele Anlagesegmente sehr gut abgedeckt", wie es in der Kundeninformation heiße. Allerdings würden "in der Produktauswahl selbstverständlich auch zahlreiche andere Partner eigener und fremder Anbieter für individuelle Fondslösungen berücksichtigt".

Zahlreiche Banken würden hauptsächlich mit einigen wenigen Fondsanbietern zusammenarbeiten. Das solle Produktauswahl und die Abwicklung vereinfachen. Allerdings würden nur wenige Institute die Liste ihrer "Preferred Partner" öffentlich machen. Eine Ausnahme sei die Deka. Sie nenne ihre zehn "Kooperationspartner" auf ihrer Website, wenn auch etwas versteckt: BlackRock, Franklin Templeton, Goldman Sachs Asset Management, Janus Henderson, J.P. Morgan Asset Management, Lombard Odier, Schroders, Swisscanto, Threadneedle und UBS Global Asset Management. Fonds dieser Anbieter könnten die Sparkassenkunden in ihrem DekaBank-Depot verwahren lassen. Vertreibe eine Sparkasse einen anderen Fonds, müsse sie diesen ins institutseigene Depot legen. (02.08.2017/fc/n/s)