Das sind die strategischen Fondspartner der Postbank - Fondsnews


02.10.18 12:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Postbank gibt seit geraumer Zeit mächtig Gas in der Wertpapierberatung, so die Experten von "FONDS professionell".

Im Interview mit "FONDS professionell" erläutere der verantwortliche Manager Karsten Rusch die Hintergründe - und verrate, mit welchen Produktanbietern sein Haus besonders eng kooperiere.

Die Postbank arbeite seit Ende 2016 mit einem neuen Beratungsprozess - und habe seither unter dem Strich rund zwei Milliarden Euro neues Anlagevolumen akquirieren können. Das habe Karsten Rusch, verantwortlich für die Produktlinien Wertpapiere und Versicherungen, im Interview mit "FONDS professionell" gesagt, das in der aktuellen Ausgabe 3/2018 erschienen sei.

Rusch möchte das Wertpapiergeschäft deutlich ausbauen. "Derzeit arbeiten über 200 Kolleginnen und Kollegen in der Anlageberatung", sage er. "Alle haben umfangreiche Schulungen durchlaufen, sowohl zum Beratungsprozess als auch zu den regulatorischen Themen. Wir wollen hier deutlich aufstocken, da wir weiteres Potenzial in der Anlageberatung sehen."

Prinzipiell sei in jeder der rund 1000 Filialen eine Anlageberatung möglich, so Rusch. "Die technische Ausstattung ist überall vorhanden." Wo Termine gemacht würden, seien Berater vor Ort. "Praktisch haben wir das über fixe Beratertage organisiert: Montags ist der Kollege in Filiale A, dienstags in Filiale B", erläutere Rusch. "So können wir ein flächendeckendes Angebot sicherstellen. Damit heben wir uns vom einen oder anderen Wettbewerber ab."

Mit Blick auf die Auswahl der Fonds, die die Bank in der Beratung empfehle, spreche Rusch von einem zweistufigen Prozess. "Wir haben uns für drei Produktpartner entschieden, mit denen wir sehr eng kooperieren: die DWS, Credit Suisse Asset Management und J.P. Morgan Asset Management. Sie stellen eine große Zahl unserer Beratungsprodukte und liefern eine umfangreiche Vertriebsunterstützung."

Wenn es um die Auswahl der konkreten Einzelprodukte gehe, beginne sein Institut mit der Marktmeinung des hauseigenen Researchs. "Die Fonds, die zu dieser Marktmeinung passen, selektieren wir nach quantitativen und qualitativen Kriterien. Auf dieser Empfehlungsliste stehen 25 Fonds, darunter welche von den genannten Produktpartnern, aber auch von anderen Gesellschaften, zum Beispiel von BlackRock." Rusch betone: "Uns steht der gesamte Markt offen."

Die Vertriebsunterstützung durch die drei strategischen Partner sehe unter anderem gemeinsame Kundenveranstaltungen und Schulungen vor. Mit der Credit Suisse habe die Tochter der Deutschen Bank zudem eine eigene Produktlinie entwickelt: Die Ende 2017 aufgelegten "Postbank Wachstumsfonds". "Das sind drei Multi-Asset-Portfolios für Kunden mit unterschiedlichem Risikoprofil", erläutere Rusch. "Die Anlagestrategie hat sich in der Schweiz bereits bewährt, wir haben sie für den deutschen Markt adaptiert."

Der Postbank Wachstum 35 (ISIN LU1682638991 / WKN CS3500) verwalte aktuell rund 137,3 Millionen Euro, der Postbank Wachstum 70 (ISIN LU1682639452 / WKN CS7000) etwa 30,7 Millionen Euro und der Postbank Wachstum 100 (ISIN LU1682639619 / WKN CS1000) circa 26,2 Millionen Euro. Die Zahl im Fondsnamen gebe die Ziel-Aktienquote an. (02.10.2018/fc/n/s)






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