Vorabpauschale: Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen hilft aus - Fondsnews


10.10.18 09:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Der von Starmanager Frank Fischer gesteuerte Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird Anleger künftig tatkräftig dabei unterstützen, ihren neuen Pflichten nachzukommen, die das Investmentsteuerreformgesetz mit sich gebracht hat, so die Experten von "FONDS professionell".

Dafür werde der Fonds Inhabern von Anteilen der thesaurierenden Anlageklassen "T "und "TI" eine Ausschüttung in Höhe der Vorabpauschale überweisen. Der Charme daran: Auf diese Weise stehe auf den Konten der betreffenden Anleger automatisch Liquidität zur Verfügung, damit die Depotbanken die Steuer auf die pauschal ermittelten laufenden Erträge an das Finanzamt abführen könnten. Genau dafür müssten die Kontoinhaber andernfalls selbst sorgen.

Zur Erinnerung: Die steuerliche Vorabpauschale sei eine wesentliche Neuerung, die das Investmentsteuerreformgesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft getreten sei, für Anleger gebracht habe. Sie werde von der depotführenden Stelle ermittelt und gelte vor allem für thesaurierende Fonds, auch für solche, die im Ausland aufgelegt worden seien. Die pauschale Besteuerung könne auch bei ausschüttenden Fonds greifen. Dies sei dann möglich, wenn die Ausschüttung im abgelaufenen Jahr relativ niedrig gewesen sei und nicht das Niveau des ermittelten Basisertrags erreicht worden sei.

Der Basisertrag, der sich am Basiszins bemesse, sei die Ausgangsgröße für die Berechnung der pauschalen Steuer. Der Basiszins orientiere sich an deutschen Staatsanleihen mit jährlichen Zinszahlungen und Restlaufzeiten von 15 Jahren. Er werde von der Bundesbank anhand der Zinsstrukturkurven jeweils zum ersten Börsentag eines neuen Jahres errechnet. Für 2018 liege er bei 0,87 Prozent.

Sofern der Fonds im abgelaufenen Kalenderjahr einen wirtschaftlichen Gewinn erzielt habe, werde der Basisertrag nach einer gesetzlich vorgegebenen Formel errechnet. Die Steuer auf den pauschal ermittelten Ertrag werde - anders als es bei in Deutschland aufgelegten thesaurierenden Fonds bisher der Fall gewesen sei - nicht länger aus dem Fondsvermögen bereitgestellt. Stattdessen habe der Anleger selbst Sorge dafür zu tragen, dass sein Konto zum Zeitpunkt des Steuerabzugs ausreichend Deckung aufweise. Anlegern, die in die Anteilsklassen T und TI des Frankfurter Aktienfonds investiert seien, nehme der Fonds die Mühe ab, darauf zu achten.

Eine Ausschüttung in Höhe der Vorabsteuerpauschale für die Anteilklassen T und TI des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen solle voraussichtlich Ende 2018 erfolgen, heiße es bei der Gesellschaft Shareholder Value Management, die den Fonds manage. Darüber hinaus sollten auch Anleger der ausschüttenden Anteilsklasse "A" eine solche Ausschüttung erhalten. (News vom 09.10.2018) (10.10.2018/fc/n/s)





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