Union Investment verkauft das RellingHaus in Essen an Aegila Capital Management für 145 Mio. Euro - Fondsnews


02.10.18 14:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Union Investment hat mit Aegila Capital Management eine Vereinbarung getroffen, nach der Union Investment das RellingHaus in Essen für 145 Mio. Euro an Unternehmen verkauft, die von Aegila beraten werden, so die Union Investment Real Estate GmbH in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Aegila Capital Management ist eine Investment- und Beratungsgesellschaft mit Fokus auf europäische Immobilien-Investments. Das RellingHaus prägt das Stadtbild in Essen und ist eine der bekanntesten Büroimmobilien im Ruhrgebiet.

Die Immobilie befindet sich im südlichen Stadtzentrum von Essen und besteht aus sieben Gebäudeteilen, die miteinander verbunden sind und eine Höhe von bis zu 21 Geschossen erreichen. Neben einer Mietfläche von rund 56.000 m2 bietet das Objekt auch circa 900 Parkplätze in einer Tiefgarage. Der Standort im wichtigsten Geschäftsbezirk der Stadt bietet kurze Wege zum Essener Hauptbahnhof sowie zu den Einkaufsstraßen im Stadtzentrum. Darüber hinaus haben einige große Industrie- und Energiekonzerne ihre Geschäftszentralen in unmittelbarer Nähe. Im RellingHaus sind rund 43.600 m2 an die Evonik Industries AG und weitere 12.300 m2 an thyssenkrupp vermietet. Als Ausweis für seine besondere Nachhaltigkeit verfügt die Immobilie über eine BREEAM "Excellent" Zertifizierung.

Union Investment hatte das RellingHaus im Jahr 2004 für den Bestand des Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Global erworben. Nach dem Verkauf wird der Hamburger Immobilien-Investment Manager weiterhin vier Gewerbeimmobilien mit einem Volumen von über 420 Mio. Euro in Essen halten, darunter auch das Shopping Center Limbecker Platz. Für Aegila ist die Transaktion das zweite Investment in Kontinentaleuropa, nachdem die Gesellschaft im Mai 2018 bereits die globale Geschäftszentrale von Unilever NV in Rotterdam erworben hat.

Essen hat sich in internationaler Perspektive als attraktiver Geschäfts- und Investitionsstandort etabliert. Unter anderem wurde die Auszeichnung als Grüne Hauptstadt Europas im Jahr 2017 sehr positiv wahrgenommen. Die Stadt punktet außerdem mit einem erfolgreichen Hochschulsektor, einem dynamischen Technologiebereich mit hohem Anteil an Forschung und Entwicklung sowie einer hervorragenden Infrastruktur und niedrigen Geschäftskosten. Insgesamt ist Essen nach München die Stadt mit den zweitmeisten Firmensitzen in Deutschland.

Giovanni Gregoratti, CEO von Aegila, sagt zur Transaktion: "Das ist ein sehr guter erster Ankauf für Aegila in Deutschland. Der Abschluss passt hervorragend zu unserer Geschäftsstrategie. Diese fokussiert sich auf Immobilien-Investment-Möglichkeiten in Europa, die sich durch attraktive und belastbare Erträge auszeichnen und darüber hinaus das Potenzial bieten, durch aktives Asset Management zusätzlichen Mehrwert zu generieren. Das RellingHaus ist eine hochwertige, gut gemanagte Immobilie in einem attraktiven Markt mit dynamisch wachsender Wirtschaft und einer positiven demographischen Entwicklung. Über diese Transaktion hinaus planen wir unsere Erfahrungen mit Investments in den Zwischenbereichen des Immobilienmarktes, die von traditionellen Fonds selten betreten werden, weiter einzubringen, um unseren Investoren attraktive Renditen zu bieten."

Martin Schellein, Leiter Investment Management Europa bei der Union Investment Real Estate GmbH, kommentiert den Abschluss wie folgt: "Das RellingHaus hat über einen langen Zeitraum stabile Mieterträge für den UniImmo: Global generiert. Nach dem Verkauf der Immobilie werden wir in der Rhein-Ruhr-Region weiter aktiv bleiben, zumal wir eine große Anzahl an unterschiedlichen Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger bedienen."

Die Berater von Aegila

L'Etoile Properties hat Aegila in Immobilienfragen beraten und wird außerdem das Property Management und das Asset Management für das RellingHaus übernehmen. Bryan Cave Leighton Paisner war als juristischer Berater tätig, Witte hat die technische Beratung übernommen, Deloitte die finanzielle Beratung und die DZ Hyp ist die finanzierende Bank.

Die Berater von Union Investment

Union Investment wurde bei der Transaktion von JLL beraten, die juristische Beratung hat GSK Hamburg übernommen. (Pressemitteilung vom 01.10.2018) (02.10.2018/fc/n/s)






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