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Das Thema ESG wird immer wichtiger - MainFirst veröffentlicht ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht


10.06.21 11:30
MainFirst Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Für größere Unternehmen ist er Pflicht, für MainFirst ist er Ausdruck des eigenen Selbstverständnisses: Der Nachhaltigkeitsbericht, so die Experten von MainFirst Asset Management.

Für MainFirst sei er zudem die logische Konsequenz eines jahrelangen Prozesses: Seit der Unterzeichnung der UN-PRI im Jahr 2015 habe MainFirst die ESG-Prinzipien in puncto Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) in die Investitionsentscheidung einfließen lassen. Bei der Umsetzung unterscheide sich MainFirst dabei von anderen Asset-Managern. Die Multi-Investment-Boutique habe kein separates ESG-Team gebildet. Stattdessen sei ESG integraler Bestandteil jedes Teams geworden - sei es im Portfolio-, Risikomanagement oder in der Geschäftsführung.

Die Quadratur des Kreises sei MainFirst geglückt: Denn dem Anspruch der Stakeholder habe MainFirst durch den Multi-Boutique-Ansatz gerecht werden können. Je nach Investment-Universum und Strategie könne sich der Ansatz der Investmentteams unterscheiden. Allen gemeinsam sei die Interaktion mit den Unternehmen, in die sie investieren würden. Ein Beispiel: Die typischerweise eher schlechte Verfügbarkeit von ESG-relevanten Daten in den Bereichen Small- und Mid-Caps sowie bei Unternehmen in den Emerging Markets könnten die Teams durch gemeinschaftliches Engagement und direktes Dialogverfahren verbessern. Im Gegensatz dazu sei der Aspekt der Portfoliokonstruktion anhand von Ratingdaten bei transparenteren Investmentuniversen von höherer Bedeutung.

Der Erfolg gebe dem Ansatz von MainFirst Recht. ESG-Rating-Anbieter hätten bereits einige Produkte von MainFirst analysiert und positiv bewertet. Vier Fonds hätten beispielsweise das renommierte FNG Label, ein Qualitätssiegel für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum, erhalten. Zudem seien einige Strategien als ESG-Produkte nach Artikel 8 SFDR eingeordnet worden. MainFirst ruhe sich darauf nicht aus - im Gegenteil: Der zukunftsorientierte Asset Manager wolle bei weiteren Fonds das Thema ESG noch stärker integrieren und strebe auch für diese Produkte entsprechende Klassifizierungen und Labels an.

Die nachhaltige Ausrichtung von MainFirst entspreche der Unternehmensphilosophie: Als vergleichsweise kleine Investment-Boutique habe die eigene Expertise eine sehr hohe Bedeutung. Jedes Team habe einen eigenen authentischen Ansatz entwickelt, der durch externes Research ergänzt worden sei. Auch hier spiegele sich die Investment-Kultur wider: Neben dem Partner Sustainalytics, einem weltweit führenden Forschungs- und Analyseunternehmen für Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen, arbeite MainFirst stark mit spezialisierten und innovativen Providern zusammen. So nehme MainFirst zum Beispiel an der CDP-Initiative zur Verbesserung der Datenqualität teil und kooperiere mit Right. based on science. Das Unternehmen liefere ein Modell zur besseren Einordnung des CO2-Fußabdrucks von Unternehmen und wende diese Daten auf die Limitierung der Erderwärmung an, wie sie seit der UN-Klimakonferenz von Paris angestrebt werden sollte.

MainFirst habe im vergangenen Jahr gezeigt, dass die Integrierung von ESG-Faktoren und eine gute Performance absolut im Einklang zueinanderstehen könnten: Alle Aktienfonds von MainFirst hätten im Jahr 2020 die jeweilige Benchmark geschlagen - unabhängig von ihrem Investmentuniversum und ihrem individuellen Ansatz. Die Folge: MainFirst sei beim Asset Manager-Ranking des Analysehauses Scope zum ersten Mal in die Top Ten ihrer Vergleichsgruppe vorgestoßen und belege im Top-Ranking der kleinen Gesellschaften nun den vierten Platz. (10.06.2021/fc/n/s)