Nachgerechnet: FONDSPREIS-Sieger im Börsenglück? Fondsnews


01.06.21 12:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Aktives Management, das Alpha generiert - das ist, verkürzt gesagt, was mit dem ÖSTERREICHISCHEN FONDS­PREIS gekürt und ausgezeichnet wird, berichten die Experten von "FONDS professionell".

Bei der Verleihung des Awards für 2021 sei nun das Pandemiejahr zu 20 Prozent in den fünfjährigen Beobachtungszeitraum mit eingeflossen. Demzufolge hätten Fonds einen Vorteil, die von der Strategie her gut mit starken Volatilitäten umgehen könnten - doch wie hätten sich genau diese Fonds in den drei Monaten geschlagen, die der Preisverleihung gefolgt seien? Hätten die Volatilitäts-Dompteure auch reüssieren können, wenn es steil bergauf gehe?

Bevor die Experten das beantworten würden, würden sie auf die Methodik des ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREISES eingehen: Hier werde von ihrem Kooperationspartner, dem Münchner Institut für Vermögensaufbau (IVA), in einem ersten Schritt das Fondsuniversum nach Kategorien geordnet.

Ausgezeichnet würden jeweils nur jene Fonds, die über den bereits erwähnten fünfjährigen Beobachtungszeitraum positive Ergebnisse erwirtschaften würden. Für die Berechnung würden zunächst alle potenziellen Siegerkandidaten anhand ihrer Ertrags- und Risikodaten gereiht. Die besten Fonds würden anschließend durch das IVA auf Basis ihrer Anlagerichtlinien dahingehend untersucht, ob sie tatsächlich dank der Managerleistung einen Mehrwert in ihrer Anlagestrategie hätten erzielen können oder ob sie lediglich aufgrund eines weiter gefassten Anlageuniversums besser abgeschnitten hätten. Auf diese Weise würden Fonds, die kein erkennbares Alpha erzielt hätten, zurückgereiht - auch dann, wenn ihre nackten Ertragsdaten besser seien als jene anderer Fonds derselben Gruppe.

Damit zurück zu der Ausgangsfrage der Experten: Hätten die solcherart herausgefilterten Award-Träger auch in einem Markt bestehen können, in dem ständig neue Rekordhochs erklommen worden seien? Tatsächlich sei das in den einzelnen Kategorien unterschiedlich gut gelungen, wobei sich riskantere Strategien im Beobachtungszeitraum am erfolgreichsten geschlagen hätten - wie auch Andreas Ritter, Co-Vorstand des IVA, in Bezug auf die Kategorie "Rentenfonds Global" meine: "Diese Fonds investieren mehrheitlich auch in etwas risikoreichere Anleihenklassen wie beispielsweise Hybridanleihen, Convertibles oder Hochzinsanleihen und erzielen dementsprechend etwas höhere Renditen."

Das beste Ergebnis innerhalb des ersten Quartals erziele der Legg Mason Brandywine Global Income Optimiser Fund mit einer Performance von 3,7 Prozent, wobei auch der Fidelity Global Hybrids Bond Fund (ISIN LU1261433111 / WKN A14Y7F, Y EUR ACC H) und der Algebris Financial Credit Fund mit 2,6 und 1,2 Prozent eine höhere Wertentwicklung erzielen würden als die Vergleichsgruppe. (News vom 31.05.2021) (01.06.2021/fc/n/s)





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