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Kaum Beschwerden über Fonds


01.11.17 11:53
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Nur wenige Fondsanleger haben sich in den Sommermonaten bei der Ombudsstelle für Investmentfonds beschwert, berichten die Experten von "FONDS professionell".

Seit Jahresbeginn gerechnet liege die Zahl der Eingänge unter dem Niveau des Vorjahres, wie die Schiedsstelle melde.

Im Detail habe das Team um die Ombudsmänner Gerd Nobbe und Wolfgang Arenhövel im dritten Quartal zwölf Eingänge gegenüber 19 im zweiten Quartal 2017 verzeichnet. In den Monaten Juli bis September des Vorjahres hätten Verbraucher 18 Beschwerden eingelegt. Insgesamt hätten sich diese seit Januar auf 52 summiert. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten 2016 seien es 57 gewesen.

Bei den Beschwerdethemen seien bis dato keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. "Im Vordergrund stehen fondsbasierte Altersvorsorgeverträge. Das klassische Fondsgeschäft ist nach wie vor nur vereinzelt Gegenstand von Verbraucherbeschwerden", so die Ombudsstelle.

Diese könne auch zwei Personalentscheidungen verkünden: Der deutsche Fondsverband BVI habe Nobbe und Arenhövel für weitere drei Jahre zu Schlichtern der Ombudsstelle bestellt. Die beiden ehemaligen Richter würden bereits seit 2011 Verbraucherbeschwerden über Fonds bearbeiten. Ihre nun dritte Amtszeit dauere bis 2020. (News vom 31.10.2017) (01.11.2017/fc/n/s)