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Mit Fondssparplänen entspannt für das Alter vorsorgen - Fondsnews


06.10.21 14:00
BVI

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Anstieg der Energiepreise und die drohende Pleite des chinesischen Immobilienriesen Evergrande haben zur großen Unsicherheit an den Finanzmärkten geführt, so die Experten von BVI.

Ein Blick zurück zeige jedoch, dass Krisen den Aktienkursen meist nur kurzfristig einen Dämpfer verpasst hätten. So hätten die Börsen weltweit die während des Crashs 1987 oder der Corona-Krise im März 2020 erlittenen Verluste innerhalb kurzer Zeit mehr als ausgeglichen. Darauf weise die Aktion "Finanzwissen für alle" der im deutschen Fondsverband BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Die Kursentwicklung werde vor allem von den Erwartungen der Marktteilnehmer, langfristigen Unternehmensdaten, der Zinsentwicklung und weltwirtschaftlichen Lage bestimmt. So würden aktuelle Berechnungen des Researchinstituts der Credit Suisse zeigen, dass Aktien weltweit, auf US-Dollar-Basis berechnet, seit 1900 eine jährliche Rendite nach Abzug der Inflation von im Schnitt 5,5 Prozent erzielt hätten. Deutsche Aktien seien jährlich auf eine Rendite von im Schnitt 3,7 Prozent gekommen, US-amerikanische Aktien auf 6,6 Prozent. Diese Ergebnisse würden zeigen, dass Aktien trotz zeitweiser Kursrückgänge einen wichtigen Beitrag zum Aufbau eines Altersvorsorgevermögens über lange Zeiträume leisten würden.

Warum das so sei? Die Wirtschaft wachse auf lange Sicht, und damit würden auch die Unternehmenswerte steigen. Das spiegele die Börse wider. Fakt sei: Aktien würden - trotz zwischenzeitlicher Rücksetzer - über lange Zeiträume im Vergleich zu Anleihen regelmäßig höhere Renditen erwirtschaften. Beim Vermögensaufbau sei daher Durchhaltevermögen wichtiger als der Einstiegszeitpunkt.

Sparer seien also gut beraten, ihr Geld möglichst lange für sich arbeiten zu lassen. Wer die Suche nach dem optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt vermeiden wolle, könne entspannt über einen Sparplan in Aktienfonds investieren. Neben dem sogenannten Zinseszinseffekt bei Fonds, die nicht ausschütten würden, profitiere der Anleger bei Sparplänen auch von der Disziplin. Er kaufe regelmäßig - egal, ob die Kurse steigen oder fallen würden. Investmentfonds würden sich grundsätzlich für jedes Budget eignen. In der Regel ab 25 Euro monatlich lasse sich ein Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne seien zudem flexibel. Die Raten würden sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig, für einen bestimmten Zeitraum aussetzen lassen. (06.10.2021/fc/n/s)