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Europäische Asset Manager: Erfolgreicher Ausklang des ersten Quartals - Fondsnews


04.06.21 15:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Europäische Fondsanleger blieben im März bei der Stange und investierten 78 Milliarden Euro in UCITS- und alternative Portfolios, so die Experten von "FONDS professionell".

Während Aktien-UCITS ein Verkaufsschlager gewesen seien, hätten die Investoren Anteile an alternativen Aktienprodukten zurückgegeben. Das zeige ein Blick auf die jüngsten Efama-Zahlen.

Die in Europa tätigen Asset Manager hätten im März in Summe 78 Milliarden Euro neu für ihre UCITS und Alternativen Investmentfonds (AIF) einsammeln können. Das sei ein Plus von 40 Milliarden Euro im Vergleich zum Vormonat Februar. Von den 78 Milliarden Euro seien ganze 69 Milliarden Euro auf UCITS-Fonds entfallen. Das gehe aus der aktuellen Monatsstatistik des europäischen Branchenverbands Efama hervor.

Der Löwenanteil des eingesammelten Geldes in den UCITS-Vehikeln stamme aus Aktienfonds. Unterm Strich seien 56 Milliarden Euro in diese Portfolios geflossen - nach 52 Milliarden Euro im Februar. In Mischfonds hätten die Anleger 13 Milliarden Euro und damit drei Milliarden mehr als im Vormonat investiert. Bei Rentenfonds hätten sich Mittelzu- und Mittelabflüsse die Waage gehalten: Unterm Strich stehe der Efama zufolge eine Null. Aus Geldmarktfonds hätten Investoren zwei Milliarden Euro abgezogen. Im Vormonat seien es noch 54 Milliarden Euro gewesen.

AIFs hätten im März rund acht Milliarden Euro eingesammelt. Im Gegensatz zum UCITS hätten Aktien-AIFs aber Abflüsse hinnehmen müssen - genau neun Milliarden Euro. Aus Renten-AIFs hätten Anleger sieben Milliarden Euro abgezogen, in Misch- und Immobilien-Produkte hätten sie dagegen jeweils zwei Milliarden Euro eingezahlt. Die meisten Gelder, 21 Milliarden Euro, hätten aber Fonds der Kategorie "Andere" erhalten, zu denen unter anderem Garantie-Produkte gehören würden. Aufgrund der positiven Zuflüsse habe das gesamte, EU-weite Vermögen in beiden Fondskategorien Ende März knapp 20 Billionen Euro betragen. (04.06.2021/fc/n/s)