Erweiterte Funktionen

Diese Asset Manager sammelten im ersten Halbjahr das meiste Geld ein - Fondsnews


01.08.18 10:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Aviva Investors sammelte im ersten Halbjahr in Europa unter dem Strich das meiste Geld bei Anlegern ein. Dies zeigt eine Analyse des Datenanbieters Thomson Reuters Lipper, so die Experten von "FONDS professionell".

Der Fondsableger des Versicherungskonzerns habe demnach 17,7 Milliarden Euro abgesetzt. Die Briten hätten damit den Branchenriesen Blackrock übertroffen, der zusammen mit der ETF-Tochter iShares ein Nettomittelaufkommen von 16,7 Milliarden Euro verzeichnet habe.

An dritter Stelle habe der Auswertung zufolge die UBS mit 10,7 Milliarden Euro frischem Geld gestanden. Den vierten Platz habe H2O Asset Management mit mehr als sechs Milliarden Euro erreicht. Der Anbieter habe sich auf Global-Macro-Strategien spezialisiert und gehöre zum Boutiquendach von Natixis Investment Managers.

Bei dem zweitplatzierten Fondsanbieter Blackrock würden die Experten auf zwei Besonderheiten verweisen: So hätten die New Yorker als einziges des Top-3-Häuser Mittelzuflüsse in Geldmarktfonds verzeichnet. Diese hätten sich Lipper zufolge immerhin auf 7,5 Milliarden Euro beziffert. Zudem hätten bei den Top-20-Anbietern nach Absatz das Mittelaufkommen in börsengehandelte Indexfonds im ersten Halbjahr 2018 nur eine untergeordnete Rolle gespielt, außer bei Blackrock.

Insgesamt habe die Branche im ersten Quartal in Europa noch ein stattliches Nettomittelaufkommen erzielen können. Im zweiten Quartal habe sich aber der Wind gedreht: Im Juni und Juli hätten Anleger unter dem Strich Geld aus Fonds abgezogen. Trotz des Rücksetzers im zweiten Quartal seien unter dem Strich für das erste Halbjahr noch Mittelzuflüsse von fast 60 Milliarden Euro geblieben.

Einer Auswertung des Datenanbieters Morningstar zufolge habe sich Morgan Stanley im ersten Halbjahr an die Spitze der Absatzhitliste gesetzt. Solche Rankings hätten sich meist darin unterschieden, inwieweit ETFs, Geldmarktprodukte, Dachfonds und Feeder-Vehikel, Spezialfonds und Mandate oder institutionelle Anteilsklassen einbezogen würden. (News vom 31.07.2018) (01.08.2018/fc/n/s)