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BVI-Statistik: Allianz GI behauptet Spitzenplatz - Fondsnews


09.10.18 11:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Deutsche Asset Manager konnten in den ersten acht Monaten 2018 über 70 Milliarden Euro einwerben, so die Experten von "FONDS professionell".

Im Sommermonat August sei das Geschäft erwartungsgemäß mau gewesen. FONDS professionell ONLINE habe die wichtigsten Branchenzahlen aufbereitet.

Die meisten Deutschen hätten im August Besseres zu tun gehabt, als sich um Investments zu kümmern. Das würden jüngste Daten des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) zeigen. Private Renditesucher hätten demnach nur Fondsanteile im Wert von drei Milliarden Euro gekauft, was aber immerhin ein Plus von 300 Millionen Euro gegenüber dem Juli sei. Dagegen hätten die professionellen Investoren bei Versicherungen oder Pensionsfonds in Summe 9,6 Milliarden Euro angelegt - doppelt so viel wie im Juli.

Absatzkönig im August sei einmal mehr Allianz Global Investors (Allianz GI) gewesen: Ihren Wertpapierpublikumsfonds seien über zwei Milliarden Euro zugeflossen. Die Deka habe 937 Millionen Euro neu einsammeln können.

Auch auf Jahressicht sei Allianz GI unangefochtener Spitzenreiter: Laut BVI hätten Anleger seit Januar über sieben Milliarden Euro in Fonds des Anbieters investiert. Union Investment (4,36 Mrd. Euro) und die Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment (3,0 Mrd. Euro) hätten ihre Stammplätze zwei und drei erfolgreich verteidigen können.

Dagegen hätten Anleger aus DWS-Fonds wiederholt Geld entnommen. Fast 434 Millionen Euro seien im August aus den Retail-Fonds des börsennotierten Asset Managers abgeflossen. Auch im bisherigen Jahresverlauf sei der Deutsche-Bank-Fondsableger derjenige, der dem BVI die höchsten Entnahmen melden müsse: Über zwei Milliarden Euro. Aber auch die deutschen iShares-ETFs (-1,2 Mrd. Euro) und Franklin Templeton (-909 Mio. Euro) hätten seit Jahresbeginn hohe Abflüsse hinnehmen müssen. (News vom 08.10.2018) (09.10.2018/fc/n/s)