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Allianz AM sammelt in neun Monaten mehr als 100 Milliarden Euro ein - Fondsnews


10.11.17 13:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Allianz-Versicherungsgruppe hat in den ersten neun Monaten ein positives Ergebnis erzielt, so die Experten von "FONDS professionell".

Der Gesamtumsatz sei um 2,2 Prozent auf 94,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Betriebsgewinn sei um 3,5 Prozent geklettert und habe 8,3 Milliarden Euro betragen. Dazu hätten laut dem Versicherer alle Geschäftsbereiche beigetragen, nicht zuletzt die Vermögensverwaltungssparte.

"Der Geschäftsbereich Asset Management hat die 100-Milliarden-Euro-Marke für Nettomittelzuflüsse Dritter bereits in den ersten neun Monaten des Jahres überschritten. Das ist eine bemerkenswerte Leistung! Die herausragenden Anlageergebnisse unserer aktiv verwalteten Fonds sind der Hauptgrund für diese starken Zuflüsse", habe Allianz-Finanzvorstand Dieter Wemmer gesagt.

Ein genauer Blick auf die Präsentation verrate, dass alleine die US-Tochter PIMCO bis Ende September Netto-Mittelzuflüsse in Höhe von 101 Milliarden Euro habe verzeichnen können, davon alleine 29 Milliarden im dritten Quartal. Die Schwester Allianz Global Investor (AGI) habe damit nur für fünf Milliarden Euro verantwortlich gezeichnet - auch wenn durch den Verkauf der Korea-Tochter von AGI zehn Milliarden Euro an Netto-Abflüssen zu verzeichnen gewesen seien. AGI wäre also insgesamt auf 15 Milliarden Euro an frischem Kapital gekommen.

Insgesamt habe der Asset-Management-Bereich der Allianz für Dritte Ende nach neun Monaten 1.413 Milliarden Euro verwaltet. Zum Vergleich: Ende September 2016 habe die Summe bei 1.327 Milliarden Euro gestanden. Das operative Ergebnis sei seit Jahresbeginn um 11,5 Prozent auf 1.743 Millionen Euro geklettert. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis habe sich um 1,6 Prozentpunkte auf 62,6 Prozent verbessert.

Auch der Lebensversicherungsbereich sei gewachsen. Die Beitragseinnahmen hier seien im dritten Quartal aufgrund des höheren Absatzes von kapitaleffizienten Produkten in Deutschland sowie von fondsgebundenen Verträgen in Italien, Taiwan, Belgien und Luxemburg um 3,9 Prozent auf 15,1 (14,5) Milliarden Euro gestiegen. Damit sei der Umsatzrückgang von indexgebundenen Rentenprodukten in den Vereinigten Staaten mehr als ausgeglichen worden. Konkret hätten die Neueinnahmen im deutschen Lebensgeschäft 141 Millionen betragen - ein Plus von 1,3 Prozent. (10.11.2017/fc/n/s)