Scope bewertet die UBS Active Allocation Funds mit B


08.02.18 17:05
Scope Analysis

Berlin (www.fondscheck.de) - Wesentliche Treiber für das Top Rating sind neben dem transparenten Investmentansatz vor allem die langjährige Erfahrung des Fondsmanagements und die hohe Kosteneffizienz der Fonds, so die Experten von Scope Analysis.

Die Ratingagentur Scope habe drei Fonds von UBS Asset Management aus der Fondsfamilie Active Allocation Funds analysiert und mit der Top-Ratingnote B ("gut") bewertet. Bei den Fonds handele es sich um kosteneffiziente ETF-Dachfondskonstrukte für drei unterschiedliche Risikoprofile:

- UBS Active Allocation Defensive (ISIN LU1513785367 / WKN A2DGJM)
- UBS Active Allocation Balanced (ISIN LU1513786415 / WKN A2DGJS)
- UBS Active Allocation Growth (ISIN LU1513787652 / WKN A2DGJX)

Ratingbegründung

Die gute Bewertung sei vor allem auf folgende Gründe zurückzuführen:

- Die hohe Unternehmensqualität - UBS Asset Management sei mit mehr als 2 Billionen Euro verwaltetem Vermögen (zusammen mit UBS Wealth Management) einer der größten und etabliertesten Vermögensverwalter der Welt
- Das hohe Ausbildungsniveau und die langjährige Erfahrung des Fondsmanagements und der Geschäftsführung
- Der transparente Investmentansatz - die Fonds würden primär einen quantitativen Investmentansatz verfolgen, der sich an der Allokation der am besten performenden Fonds der jeweiligen Peergroup orientiere ("Best Practice Sharing"). Die daraus abgeleitete Allokation werde entsprechend den Einschätzungen des UBS-Research adjustiert
- Die hohe Kosteneffizienz - die Fonds seien mit einer Verwaltungsgebühr von durchschnittlich 0,60% p.a. sehr günstig. Zum Vergleich: Die Peergroup habe eine durchschnittliche Kostenbelastung von 1,25% p.a.
- Keine Restriktionen für ETF-Zielinvestments - die Fonds dürften auf das gesamte ETF-Universum zugreifen.

Zu den Strategien

Die Risikoprofile der Fonds - Defensive, Balanced und Growth - würden sich durch ihre Aktienquote unterscheiden. Die strategische Aktienquote der defensiven Variante liege bei 25%, "Balanced" ziele auf eine Aktienquote von 50% und "Growth" auf 75%. Ziel der Strategien sei es, die Peergroup von aktiv gemanagten Fonds zu übertreffen.

Die UBS Active Allocation Fondsfamilie richte sich an Privatkunden, die in transparente und kostengünstige Mischfonds investieren möchten. Während sich das Fondsmanagement auf die Asset Allokation konzentriere, könnten die Kosten auf Zielfondsebene durch die Verwendung von ETFs reduziert werden.

Unter Berücksichtigung der vorliegenden Informationen und einem persönlichen Gespräch mit dem Fondsmanager würden die Analysten von Scope die Fonds mit B ("gut") bewerten.

Zum Hintergrund: UBS Asset Management führe eine Roadshow für die Active Allocation Produktfamilie durch. Auf den Veranstaltungen werde Said Yakhloufi, Head of Mutual Funds der Scope Analysis die wichtigsten Aspekte der Fondsanalyse präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung finde in Stuttgart (19.02.), München (20.02.), Hamburg (21.02.) und Düsseldorf (22.02.) statt.

Zum Scope Fondsrating:

Das Scope Fondsrating bewerte die Qualität eines Fonds innerhalb seiner Vergleichsgruppe. Das Rating reflektiere unter anderem die langfristige Ertragskraft und die Stabilität der Fondsperformance sowie das Timing- und das Verlustrisiko.

Das Fondsrating von Scope umfasse fünf Ratingstufen - von A bis E. Als Top-Rating würden A- und B-Ratings gelten. Sämtliche rund 5.900 Fondsratings seien aktuell wie folgt verteilt:

A-Rating (8,3%)
B-Rating (25,7%)
C-Rating (32,1%)
D-Rating (25,5%)
E-Rating (8,4%) (08.02.2018/fc/n/s)





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