Peter E. Huber legt neuen Fonds auf - Fondsnews


14.01.22 14:14
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Der Vermögensverwalter Taunus Trust aus Bad Homburg hat einen weltweit investierenden Aktienfonds aufgelegt, so die Experten von "FONDS professionell".

Der TT Contrarian Global werde von Peter E. Huber und seinen beiden Co-Managern David Meyer und Norbert Keimling verantwortet. Dieses Trio betreue auch den vermögensverwaltenden Fonds Huber Portfolio SICAV.

Huber nenne mehrere Gründe dafür, ausgerechnet jetzt einen Fonds aufzulegen, der antizyklisch in Aktien anlege. "Value-Aktien waren niemals attraktiver bewertet als heute", heiße es in seiner Präsentation zum Fonds. Zudem gebe es in vielen Benchmarks und ETFs unterschätzte Klumpenrisiken. So stünden US-Aktien für mehr als 60 Prozent der Ländergewichtung im Weltindex MSCI AC World. "Dies birgt Risiken und lässt Raum für Enttäuschungen", warne Huber. "Eine echte Diversifikation ist nicht gegeben." In seinem neuen Fonds stünden die USA aktuell nur für knapp zehn Prozent der Allokation.

Insgesamt seien Aktien zwar hoch bewertet, das liege aber insbesondere an den US-Technologietiteln. "Die meisten Aktienmärkte notieren in der Nähe ihres fairen Wertes", konstatiere der langgediente Fondsmanager. Viele Indices seien nach einer mehr als 20 Jahre andauernden Seitwärtsbewegung erst vor Kurzem nach oben ausgebrochen. "Es besteht sogar die Möglichkeit, dass eine explosive Mischung aus fehlendem Zins, fortschreitender Geldentwertung, lockerer Notenbankpolitik und schuldenfinanzierten Fiskalprogrammen zu einem massiven Überschießen der Aktienkurse in bisher nicht vorstellbare Kurshöhen führen wird", meine Huber.

Im TT Contrarian Global würden Huber und seine Kollegen auf Aktien setzen, die - festgemacht an verschiedenen Kennzahlen - über 50 Prozent günstiger bewertet seien als der breite Markt. Chancen wittere das Trio unter anderem bei einigen Energie- und Minenunternehmen, deren Produkte für die Energiewende benötigt würden. "Aufgrund strenger ESG-Vorschriften fließt fast kein Geld mehr in die Erschließung neuer Vorkommen", berichte Huber. "Die sich abzeichnenden Angebotsdefizite könnten die Preise massiv nach oben treiben. Eine echte antizyklische Chance, die wir mittels Engagements in den entsprechenden Aktien nutzen wollen." Auch in China werde Taunus Trust fündig - aktuell stamme fast jede fünfte Aktie im Portfolio aus der Volksrepublik.

Die laufenden Kosten der Privatanleger-Tranche (ISIN DE000A3CRQ67 / WKN A3CRQ6) würden 1,4 Prozent im Jahr betragen. Eine erfolgsabhängige Vergütung falle nicht an. Der Fonds, der mit einem Volumen von 22 Millionen Euro starte, sei bereits über die meisten Plattformen handelbar, teile Tanus Trust mit. (14.01.2022/fc/n/n)





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