Minerva startet neuen Österreich-Fonds


06.09.10 15:48
FONDS professionell

Wien (aktiencheck.de AG) - Nicht von der breiten Entwicklung des gesamten Wiener Marktes will der neue Dynamic Fund von Minerva profitieren, sondern von interessanten "Einzelstorys", so die Experten von "FONDS professionell".

Die Fondsanteile des BE Dynamic Fund (ISIN LI0113711308 / WKN MIN010), der als ETI - Exchange Traded Investments ausgestaltet sei, würden mit Montag, 6. September 2010, an der deutschen Fondsbörse Hamburg gehandelt. Der Fonds solle konzentriert in die aussichtsreichsten Aktien am österreichischen Markt investieren - und sei als in Österreich und Deutschland zugelassener Liechtensteinfonds konzipiert.

"In der Regel wird der Fonds in die fünf bis acht interessantesten Aktien der Wiener Börse investiert sein und auch tradinglastiger, als die Mitbewerber ausgerichtet sein", so Minerva Investments AG Geschäftsführer Andreas Wölfl, der den Fonds persönlich managen werde. Er werde dabei eng mit einem Anlageausschuss abstimmen, für den auch Wolfgang Matejka (Matejka & Partner Asset Management) habe gewonnen werden können.

Im Gespräch mit FONDS professionell lege Wölfl darauf Wert, dass der Fonds als Portfoliobestandteil zu betrachten sei und nicht als Instrument für die breite Vermögensdiversifikation. Auch verrate Wölfl, welche Aktien beim Start des Fonds dabei sein würden: "Fix sind Semperit und Mayr Melnhof, EVN und die Telekom Austria stehen auf der Watch-List." Weil dem Fondsmanager auch gestattet sei, bis zu 30 Prozent internationale Aktien beizumischen, finde sich auch das deutsche Software-Unternehmen RIB im Portfolio.

Wöfl halte auch den Zeitpunkt für die Lancierung des neuen Fonds für gut gewählt: "Die Kursrally des vergangenen Jahres kam in ihrem Ausmaß doch etwas überraschend, jetzt sind die Kurse auf ein interessantes Niveau zurück gekommen."

Zum Börsenstart, also in der Woche vom 6. bis zum 10. September, würden die Fondsanteile an der deutschen Fondsbörse Hamburg mit einem "Hot Spread" von maximal 0,50 Prozent gehandelt. "Investoren erhalten damit die Möglichkeit durch eine Order über die Börse den Ausgabeaufschlag zu sparen", so Andreas Wölfl. (Ausgabe vom 03.09.2010) (06.09.2010/fc/n/n)




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