Fondstochter von Goldman Sachs soll an die Börse gehen - Fondsnews


07.09.21 15:09
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die auf Investments bei alternativen Vermögensverwaltern spezialisierte Gesellschaft Petershill soll an die Börse gehen, so die Experten von "FONDS professionell".

Die Bewertung des Goldman-Sachs-Ablegers liege bei überschlägig rund fünf Milliarden US-Dollar.

David Solomon, Vorstandschef von Goldman Sachs, sei derzeit damit beschäftigt, das Geschäft mit alternativen Geldanlagen auszubauen. Sein nächster Schritt: Die Fondstochter Petershill solle an die Londoner Börse gehen, berichte das "manager magazin". Petershill beteilige sich mit Minderheitsanteilen bei Vermögensverwaltern, die auf nicht alltägliche Anlagestrategien spezialisiert seien. Dazu würden etwa private Finanzierungen, Immobilien, Hedgefonds, Rohstoffe aber auch Flugzeug- und Schiffsfinanzierungen gehören.

Das Unternehmen werde mit rund fünf Milliarden US-Dollar bewertet und solle künftig eine eigenständige Fondsgesellschaft mit einem Streubesitzanteil von mindestens 25 Prozent sein. Goldman Sachs wolle neue Aktien im Wert von 750 Millionen US-Dollar sowie bestehende Anteile auf den Markt bringen. Insgesamt sei Petershill an 19 Investmentgesellschaften beteiligt mit einem kombinierten verwalteten Kundenvermögen von 187 Milliarden Dollar, berichte das "manager magazin". Der Jahresgewinn habe bis Ende Juni bei 310 Millionen Dollar gelegen. (07.09.2021/fc/n/s)




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