Erweiterte Funktionen

Fondsinvestments klettern in der Gunst deutscher Sparer - Fondsnews


02.01.19 09:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Immer mehr Deutsche wünschen sich, in Fonds zu investieren, so die Experten von "FONDS professionell".

Dies zeige eine Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Fast die Hälfte der Befragten würde 2019 Geld in Investmentfonds anlegen - wenn dafür das nötige Kapital zur Verfügung stünde. Derzeit würden 34 Prozent der Teilnehmer ihr Vermögen in Fonds anlegen. Bei einer gleichen Umfrage vor zwei Jahren seien es nur 20 Prozent gewesen.

Die Geldanlage per Fonds rangiere damit in der Beliebtheit der Deutschen immerhin auf dem zweiten Platz. Aktuell übertroffen werde dies nur durch das Sparkonto. 39 Prozent der Befragten hätten angegeben, trotz der Niedrigzinsen nach wie vor ihr Vermögen auf Sparbüchern zu horten. Auf der Liste der Wunschinvestments ganz oben rangiere für das Jahr 2019 hingegen der Immobilienbesitz. Tatsächlich leisten könnten sich das derzeit aber nur 26 Prozent der Teilnehmer.

Aktieninvestments würden an dritter Stelle der Wunschinvestments für 2019 mit 39 Prozent der Nennungen rangieren, gefolgt von Gold mit 38 Prozent. Aktuell würden hingegen nur 26 Prozent an geben, in Dividendentitel zu investieren. Vor zwei Jahren seien es mit 16 Prozent allerdings noch weniger gewesen. Deutlicher in der Gunst der Deutschen gewinne hingegen Gold. 14 Prozent würden der Umfrage zufolge derzeit in das Edelmetall investieren. Vor zwei Jahren seien es nur sechs Prozent der Teilnehmer gewesen. Mehrfachnennungen seien bei der Umfrage möglich gewesen. Befragt worden seien gut 1.000 Bundesbürger, davon hätten 49 Prozent überhaupt Geld angelegt (2016: 45 Prozent).

Angesichts der niedrigen Zinsen wachse die Unzufriedenheit der Anleger, zeige die BdB-Befragung. Lediglich 38 Prozent hätten angegeben, zufrieden mit der Wertentwicklung ihres Investments zu sein. Vor zwei Jahren sei es noch fast die Hälfte gewesen. Allerdings seien auch 58 Prozent der Befragten nicht bereit, künftig höhere Risiken einzugehen um eine besser Rendite zu erzielen. So dürfte sich an dem Anlagedilemma der Deutschen wenig ändern. (News vom 28.12.2018) (02.01.2019/fc/n/s)