Wachstumswerte kehren zurück
29.12.05 13:45
Fidelity Investments
Wachstumswerte kehren nach Ansicht von Fidelity International als gefragte Investitionsziele und Renditebringer zurück, berichten die Experten von Fidelity Investments.
Besonders die Medien- und die Pharmabranche seien von Wachstumswerten dominiert und böten daher herausragende Gewinnchancen, habe Sanjeev Shah, Fondsmanager des Fidelity Funds European Aggressive Fund (ISIN LU0083291335/ WKN 987734) gesagt.
Die als Growth-Aktien bezeichneten Wachstumstitel stünden traditionell für Unternehmen, die ihre Gewinne überdurchschnittlich steigern könnten, Wachstumspotenzial besitzen und expandieren würden. Doch fast sechs Jahre lang hätten sie schlecht abgeschnitten. Im Vergleich zum europaweiten Index MSCI Europa hätten sie deutlich geringere Wertentwicklungen geliefert. "Ein so langes Tief ist außergewöhnlich. Jetzt ist die Zeit reif für ein Comeback der Wachstumstitel", sage Aktienexperte Sanjeev Shah.
Für Wachstumswerte würden besonders die günstigen Bewertungen im Verhältnis zu Substanzaktien (Value-Aktien) sprechen. Gesellschaften aus diesem Segment würden sich durch hohe Dividenden, stabile Gewinne sowie in der Regel durch niedrige Bewertungen auszeichnen. "Die Anleger haben bis vor kurzem große Summen in Substanztitel investiert, weil diese ihnen sehr sicher erschienen. Doch die enorme Nachfrage hat die Preise teilweise in ungerechtfertigte Höhen getrieben", so Shah. Es sei daher wahrscheinlich, dass die Zeit, in der Substanzwerte besser als Wachstumstitel abgeschnitten hätten, vorerst ende.
Für Privatanleger habe der mögliche Umschwung weit reichende Konsequenzen: In den vergangenen Jahren hätten sie zum Beispiel hohe Gewinne mit Fonds erzielt, deren Management sich auf Value-Aktien fokussiert habe. An einem Wiederaufstieg der Wachstumstitel würden sie nur dann mitverdienen, wenn Fondsmanager das Portfolio rechtzeitig anpassen würden.
Die Wertsteigerung eines Fonds hänge laut Shah entscheidend davon ab, welchen Stil die Verantwortlichen verfolgen würden: "Es hat sich gezeigt, dass die gezielte Aktienauswahl am aussichtsreichsten ist. Dabei sollten Fondsmanager auch einmal gegen den Strom schwimmen. Das heißt, sie investieren in weitgehend unentdeckten Bereichen, denen Gewinnsteigerungen erst noch bevorstehen", habe Shah erklärt.
Im Portfolio des Fidelity European Aggressive Fund habe der Fondsmanager zuletzt Beteiligungen im Medien- und Pharmasektor ausgebaut. In diesen Branchen seien besonders viele Wachstumsaktien zu finden. Der von Shah verwaltete Fonds habe von der Rating-Agentur Standard & Poor´s die Top-Note fünf Sterne erhalten. Seit dem 31. Oktober 2002 sei er innerhalb von drei Jahren um 93,1 Prozent gestiegen. Der Vergleichsindex MSCI Europa habe dagegen nur um 45,5 Prozent zugelegt.
Besonders die Medien- und die Pharmabranche seien von Wachstumswerten dominiert und böten daher herausragende Gewinnchancen, habe Sanjeev Shah, Fondsmanager des Fidelity Funds European Aggressive Fund (ISIN LU0083291335/ WKN 987734) gesagt.
Die als Growth-Aktien bezeichneten Wachstumstitel stünden traditionell für Unternehmen, die ihre Gewinne überdurchschnittlich steigern könnten, Wachstumspotenzial besitzen und expandieren würden. Doch fast sechs Jahre lang hätten sie schlecht abgeschnitten. Im Vergleich zum europaweiten Index MSCI Europa hätten sie deutlich geringere Wertentwicklungen geliefert. "Ein so langes Tief ist außergewöhnlich. Jetzt ist die Zeit reif für ein Comeback der Wachstumstitel", sage Aktienexperte Sanjeev Shah.
Für Privatanleger habe der mögliche Umschwung weit reichende Konsequenzen: In den vergangenen Jahren hätten sie zum Beispiel hohe Gewinne mit Fonds erzielt, deren Management sich auf Value-Aktien fokussiert habe. An einem Wiederaufstieg der Wachstumstitel würden sie nur dann mitverdienen, wenn Fondsmanager das Portfolio rechtzeitig anpassen würden.
Die Wertsteigerung eines Fonds hänge laut Shah entscheidend davon ab, welchen Stil die Verantwortlichen verfolgen würden: "Es hat sich gezeigt, dass die gezielte Aktienauswahl am aussichtsreichsten ist. Dabei sollten Fondsmanager auch einmal gegen den Strom schwimmen. Das heißt, sie investieren in weitgehend unentdeckten Bereichen, denen Gewinnsteigerungen erst noch bevorstehen", habe Shah erklärt.
Im Portfolio des Fidelity European Aggressive Fund habe der Fondsmanager zuletzt Beteiligungen im Medien- und Pharmasektor ausgebaut. In diesen Branchen seien besonders viele Wachstumsaktien zu finden. Der von Shah verwaltete Fonds habe von der Rating-Agentur Standard & Poor´s die Top-Note fünf Sterne erhalten. Seit dem 31. Oktober 2002 sei er innerhalb von drei Jahren um 93,1 Prozent gestiegen. Der Vergleichsindex MSCI Europa habe dagegen nur um 45,5 Prozent zugelegt.
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