US-Renten liefern negative Vorgaben


11.03.10 16:53
Helaba

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der deutlich gewachsene Bedarf an US-Zeitarbeitskräften könnte Vorbote einer spürbaren Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt sein, so die Analysten der Helaba.

Zwar werde die US-Notenbank keinen abrupten Kurswechsel vornehmen. Auch aufgrund der Bürde anhaltend hoher US-Haushaltsdefizite dürfte die Rendite 10-jähriger US-Treasuries jedoch in den kommenden Monaten die 4%-Marke ansteuern.

Die Griechenland-Krise verliere an Schärfe. Der EUR/USD-Kurs scheine sich zu stabilisieren. In diesem Umfeld dürfte die Funktion von Bundesanleihen als sicherer Hafen an Bedeutung verlieren.

Das breitere Euro-Leitzinstal infolge des erhöhten Konsolidierungszwangs der "PIIGS-Staaten" habe sich zwar in höheren Rentenkursen und einer steileren Zinsstruktur niedergeschlagen. Ausgehend von schwachen US-Vorgaben dürften sich die Renditen zur Jahresmitte aber auf einem höheren Niveau einpendeln. (11.03.2010/ac/a/m)


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