Eurozone Industrieproduktion im Fokus


11.03.10 11:33
RZB Österreich

Wien (aktiencheck.de AG) - Gestern fielen die Daten zur französischen (1,6% p.m.) und zur italienischen (2,6% p.m.) Industrieproduktion vom Januar deutlich besser aus als erwartet, berichten die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).

In Großbritannien (-0,4% p.m.) habe die Zahl hingegen enttäuscht. Die am Freitag anstehende Zahl zur Eurozone dürfte - wie von den Analysten prognostiziert - stärker ansteigen als vom Konsens unterstellt. Gestern sei Portugal mit einer Anleihenemission im Umfang von EUR 990 Mio. in Erscheinung getreten. Gemessen am Sekundärmarkt habe die elfjährige Staatsanleihe mit einer Rendite von 4,17% eine attraktive Veranlagungsmöglichkeit geboten und sei darum auch 1,6fach überzeichnet gewesen.

Heute verspreche die Zinssitzung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) spannend zu werden. Bezüglich der Wortwahl zu Devisenmarktinterventionen könnte es eine Lockerung geben. Da der CHF also weiterhin fest bleiben dürfte, raten die RZB-Analysten zum Verkauf EUR/CHF (= Kauf CHF).

Ansonsten würden heute lediglich Daten zur US-Handelsbilanz veröffentlicht. Im Januar sollte sich der negative Saldo verringert haben. Mangels relevanter Datenveröffentlichungen in den nächsten Tagen behalten die RZB-Analysten ihre neutrale Positionierung für zehnjährige deutsche Staatanleihen bei. Angesichts der sich abzeichnenden weiteren Entspannung in Griechenland würden sie an ihrer Verkaufsempfehlung für zweijährige deutsche Staatsanleihen festhalten. (11.03.2010/ac/a/m)


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