Euro bleibt unter Druck
11.03.10 11:27
devisen-trader.de
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Diskussion um die Lage in Griechenland hat sich in den letzten Tagen wieder beruhigt, so die Experten vom "Devisen-Trader".
Manche Politiker würden sogar das Ende der Griechenlandkrise ausrufen und ein mögliches Übergreifen auf andere Euroländer wie Spanien und Portugal bestreiten. Doch dem Euro helfe das dennoch nicht so recht auf die Beine. Besonders gegenüber dem USD und dem Yen bleibe die europäische Währung unter Druck. Gerade die Schwäche gegenüber dem US-Dollar liege daran, dass viele Analysten in den USA eine dynamischere Konjunkturerholung erwarten würden als in der Eurozone. Der IWF rechne in diesem Jahr in den USA mit einem Wachstum von 2,7 Prozent, während das BIP in der Eurozone nur um 1,0 Prozent expandieren dürfte. Dass Washington dafür ein weit höheres Haushaltsdefizit in Kauf nehme als die Eurozone als Ganzes, werde dabei beiseite geschoben.
Wie dem auch sei: Auch wenn die Experten vom "Devisen-Trader" langfristig einen Ausverkauf des US-Dollars befürchten, kurzfristig kann der Verkaufsdruck auf den Euro noch anhalten. EUR/USD dürfte nochmals die Unterstützung bei 1,3460 testen und könne sogar unter diese Marke fallen. Turbulent könnte der Freitag werden, wenn in den USA die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht würden. (11.03.2010/ac/a/m)
Manche Politiker würden sogar das Ende der Griechenlandkrise ausrufen und ein mögliches Übergreifen auf andere Euroländer wie Spanien und Portugal bestreiten. Doch dem Euro helfe das dennoch nicht so recht auf die Beine. Besonders gegenüber dem USD und dem Yen bleibe die europäische Währung unter Druck. Gerade die Schwäche gegenüber dem US-Dollar liege daran, dass viele Analysten in den USA eine dynamischere Konjunkturerholung erwarten würden als in der Eurozone. Der IWF rechne in diesem Jahr in den USA mit einem Wachstum von 2,7 Prozent, während das BIP in der Eurozone nur um 1,0 Prozent expandieren dürfte. Dass Washington dafür ein weit höheres Haushaltsdefizit in Kauf nehme als die Eurozone als Ganzes, werde dabei beiseite geschoben.
Wie dem auch sei: Auch wenn die Experten vom "Devisen-Trader" langfristig einen Ausverkauf des US-Dollars befürchten, kurzfristig kann der Verkaufsdruck auf den Euro noch anhalten. EUR/USD dürfte nochmals die Unterstützung bei 1,3460 testen und könne sogar unter diese Marke fallen. Turbulent könnte der Freitag werden, wenn in den USA die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht würden. (11.03.2010/ac/a/m)
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