EUR/USD Wechselkursanstieg erst einmal gestoppt
06.09.10 16:37
Heibel-Ticker
Berlin (aktiencheck.de AG) - Nach dem heftigen Wechselkursanstieg bei EUR/USD im Vormonat wurde nun ein Teil der Bewegung wieder neutralisiert, so die Experten von "Heibel-Ticker".
Der Euro-Anstieg des Vormonats sei also erst einmal gestoppt. Das Monatsminus betrage 2,6%. Das Ende der Euro-Rally helfe erneut den deutschen Exporten, und die Konjunkturlaune in Deutschland steige spürbar an. Dank jahrelanger Lohnzurückhaltung sinke die Arbeitslosigkeit, Exportunternehmen würden Rekordgewinne melden und Deutschland werde seiner fast schon vergessenen Rolle als Konjunkturlokomotive Europas gerecht.
Die Kehrseite der Medaille sei der fehlende Konsum in Deutschland. Wie solle der Konsum anspringen, wenn die Löhne nicht steigen würden? So seien gerade erst wieder schwache Einzelhandelsumsätze für den Monat Juli bekannt gegeben, was in den Medien als große Überraschung ausgegeben worden sei. Doch der Aufschwung in Deutschland sei teuer erkauft. In den Augen der Experten sei es eine Frage der Zeit, bis höhere Lohnforderungen die Feierlaune der Wirtschaft beenden würden.
Doch auch das würde den Euro nicht sonderlich belasten, da dadurch ja die Binnenkonjunktur gestärkt würde. Man erwarte tendenziell also eher einen erneuten Anstieg des Euro und nicht eine Rückkehr zu den Tiefs vom Juni. (Ausgabe 35 vom 03.06.2010) (06.09.2010/ac/a/m)
Der Euro-Anstieg des Vormonats sei also erst einmal gestoppt. Das Monatsminus betrage 2,6%. Das Ende der Euro-Rally helfe erneut den deutschen Exporten, und die Konjunkturlaune in Deutschland steige spürbar an. Dank jahrelanger Lohnzurückhaltung sinke die Arbeitslosigkeit, Exportunternehmen würden Rekordgewinne melden und Deutschland werde seiner fast schon vergessenen Rolle als Konjunkturlokomotive Europas gerecht.
Die Kehrseite der Medaille sei der fehlende Konsum in Deutschland. Wie solle der Konsum anspringen, wenn die Löhne nicht steigen würden? So seien gerade erst wieder schwache Einzelhandelsumsätze für den Monat Juli bekannt gegeben, was in den Medien als große Überraschung ausgegeben worden sei. Doch der Aufschwung in Deutschland sei teuer erkauft. In den Augen der Experten sei es eine Frage der Zeit, bis höhere Lohnforderungen die Feierlaune der Wirtschaft beenden würden.
Doch auch das würde den Euro nicht sonderlich belasten, da dadurch ja die Binnenkonjunktur gestärkt würde. Man erwarte tendenziell also eher einen erneuten Anstieg des Euro und nicht eine Rückkehr zu den Tiefs vom Juni. (Ausgabe 35 vom 03.06.2010) (06.09.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,49 | 1,26 | |
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