EUR/USD im Fokus
11.03.10 13:44
Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Optimismus pur: Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi ist zuversichtlich, dass das Schlimmste für Griechenland und andere schuldengeplagte EU-Staaten vorbei ist, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Freilich, die unangenehmen politischen Entscheidungen - etwa die unliebsamen Sparmaßnahmen - seien getroffen oder in Angriff genommen. Doch die Investoren wollten sich nicht so recht anstecken lassen von dieser neuen Zuversicht: Laut einer Bloomberg-Umfrage sei ihr Vertrauen in die Weltkonjunktur den zweiten Monat in Folge gefallen - auf das niedrigste Niveau seit Juli. Insbesondere die Stimmung hinsichtlich Europas habe sich kräftig eingetrübt. Den europäischen Bürgern, die den Gürtel enger schnallen müssten, stehe zweifelsohne noch Unangenehmes ins Haus, bevor sie tatsächlich eine Besserung verspüren würden.
Derweil würden Politiker und Ökonomen rund um den Globus ihre Zustimmung und ihre Zweifel zur vorgeschlagenen Gründung eines Europäischen Währungsfonds kundtun. Vermutlich werde ein solcher Fonds zwar so bald nicht das Licht der Welt erblicken. Denn würde er jetzt geschaffen, habe es gewirkt, als hätte man wieder einmal jemandem aus der Patsche geholfen. Es hätte wohl eher den Beigeschmack eines Rettungs- nicht aber eines Stabilisierungsinstruments. Das heiße jedoch nicht, dass sich nichts bewege: EZB-Mitglied Axel Weber etwa habe verlauten lassen, dass man über die künftigen Voraussetzungen für zentralbankfähige Sicherheiten diskutiere. Das Schlimmste möge noch nicht vorbei sein, aber wichtige Hürden seien genommen.
Das größte Überraschungsmoment beim Euro berge sicherlich die Oberseite. Nachhaltige Stabilität wäre aber erst über 1,3800 gegeben. (11.03.2010/ac/a/m)
Freilich, die unangenehmen politischen Entscheidungen - etwa die unliebsamen Sparmaßnahmen - seien getroffen oder in Angriff genommen. Doch die Investoren wollten sich nicht so recht anstecken lassen von dieser neuen Zuversicht: Laut einer Bloomberg-Umfrage sei ihr Vertrauen in die Weltkonjunktur den zweiten Monat in Folge gefallen - auf das niedrigste Niveau seit Juli. Insbesondere die Stimmung hinsichtlich Europas habe sich kräftig eingetrübt. Den europäischen Bürgern, die den Gürtel enger schnallen müssten, stehe zweifelsohne noch Unangenehmes ins Haus, bevor sie tatsächlich eine Besserung verspüren würden.
Derweil würden Politiker und Ökonomen rund um den Globus ihre Zustimmung und ihre Zweifel zur vorgeschlagenen Gründung eines Europäischen Währungsfonds kundtun. Vermutlich werde ein solcher Fonds zwar so bald nicht das Licht der Welt erblicken. Denn würde er jetzt geschaffen, habe es gewirkt, als hätte man wieder einmal jemandem aus der Patsche geholfen. Es hätte wohl eher den Beigeschmack eines Rettungs- nicht aber eines Stabilisierungsinstruments. Das heiße jedoch nicht, dass sich nichts bewege: EZB-Mitglied Axel Weber etwa habe verlauten lassen, dass man über die künftigen Voraussetzungen für zentralbankfähige Sicherheiten diskutiere. Das Schlimmste möge noch nicht vorbei sein, aber wichtige Hürden seien genommen.
Das größte Überraschungsmoment beim Euro berge sicherlich die Oberseite. Nachhaltige Stabilität wäre aber erst über 1,3800 gegeben. (11.03.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,32645 | 1,32852 | -0,002070 | -0,16% | 10.02./06:42 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,49 | 1,26 | |
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