Bund-Renditen weiter gestiegen
03.09.10 10:20
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die gestrige EZB-Pressekonferenz hatte einige Highlights zu bieten, so die Analysten der HSH Nordbank AG.
Die Vollzuteilung für die Wochen-, Einmonats- und Dreimonatsgeschäfte bleibe mindestens bis zum Jahresende beziehungsweise Mitte Januar erhalten. Bei den Dreimonatsgeschäften werde die Verzinsung im Nachhinein aus dem Durchschnitt des Leitzinses berechnet. Die EZB habe drei dieser Geschäfte angekündigt (28.10/25.11/23.10., jeweils Settlement-Tag). Darüber hinaus sollten noch drei so genannten Fine-Tuning-Geschäfte angeboten werden, um den Effekt der auslaufenden Sechs- und Zwölfmonatsgeschäfte abzudämpfen. Trichet lasse sich die Option offen, die Vollzuteilung Anfang 2011 aufzugeben, auch wenn das nicht die wahrscheinlichste Variante sei.
Die EZB-Staff-Prognosen für das BIP (2010: 1,4% bis 1,8%/2011: 0,5% bis 2,3%) seien angehoben worden. Die Inflation werde aufgrund von administrativen und steuerbedingten Preiserhöhungen leicht höher gesehen.
Einige Anleger hätten sich von den Refinanzierungsgeschäften vermutlich noch mehr erhofft. Die Renditen der Bunds seien jedenfalls weiter gestiegen. Und sie würden diesen Trend im Fahrwasser der vermutlich steigenden T-Notes-Renditen heute fortsetzen. (03.09.2010/ac/a/m)
Die Vollzuteilung für die Wochen-, Einmonats- und Dreimonatsgeschäfte bleibe mindestens bis zum Jahresende beziehungsweise Mitte Januar erhalten. Bei den Dreimonatsgeschäften werde die Verzinsung im Nachhinein aus dem Durchschnitt des Leitzinses berechnet. Die EZB habe drei dieser Geschäfte angekündigt (28.10/25.11/23.10., jeweils Settlement-Tag). Darüber hinaus sollten noch drei so genannten Fine-Tuning-Geschäfte angeboten werden, um den Effekt der auslaufenden Sechs- und Zwölfmonatsgeschäfte abzudämpfen. Trichet lasse sich die Option offen, die Vollzuteilung Anfang 2011 aufzugeben, auch wenn das nicht die wahrscheinlichste Variante sei.
Die EZB-Staff-Prognosen für das BIP (2010: 1,4% bis 1,8%/2011: 0,5% bis 2,3%) seien angehoben worden. Die Inflation werde aufgrund von administrativen und steuerbedingten Preiserhöhungen leicht höher gesehen.
Einige Anleger hätten sich von den Refinanzierungsgeschäften vermutlich noch mehr erhofft. Die Renditen der Bunds seien jedenfalls weiter gestiegen. Und sie würden diesen Trend im Fahrwasser der vermutlich steigenden T-Notes-Renditen heute fortsetzen. (03.09.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 140,23 € | 136,93 € | |
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