Aktienmarkt im Fokus
17.06.10 10:27
Carmignac Gestion
Luxemburg (aktiencheck.de AG) - Was soll man nach einem so drastischen Rückgang, der die meisten weltweiten Börsenindices einheitlich traf, sagen, fragen sich die Experten von Carmignac Gestion.
Die Unternehmen würden sich insgesamt, natürlich mit Ausnahme des europäischen Finanzsektors, bei guter Gesundheit befinden. Ihre Bewertungen seien attraktiv. Das sei offensichtlich. Allerdings werde das wirtschaftliche Umfeld unweigerlich die Gewinnaussichten nach unten ziehen, zumindest für die europäischen Unternehmen. Doch der in Europa notwendige Sparkurs werde sich zweifellos auch auf das Wachstum der Weltwirtschaft auswirken. Die Experten würden glauben, dass die Schwellenländer vor diesem Hintergrund die von den Märkten bereits erwarteten geldpolitischen Straffungsmaßnahmen einschränken könnten.
In den Fonds mit globaler Verwaltung hätten die Experten folglich ihre Allokation bei denjenigen Werten etwas reduziert, die am empfindlichsten auf die Entwicklung des Rohstoffsektors reagieren würden. Sie hätten allerdings mehr denn je ein starkes Gewicht ihrer Vermögenswerte beibehalten, die mit dem Thema des Binnenwachstums der Schwellenländer zusammenhängen würden. Diese Länder würden weiterhin den Hauptwachstumsmotor darstellen. Auch seien die Staatshaushalte dieser Länder gesund. Die Märkte seien sich dessen bewusst.
Im Jahr 2002, einige Monate vor der Wahl von Präsident Lula, habe die Risikoaversion die Anleger in die Flucht geschlagen und die brasilianischen Aktien und Anleihen nach unten gezogen. Die Wahl des Nachfolgers von Lula werde im Herbst stattfinden. Solange die Märkte stabil bleiben würden, bleibe auch das Vertrauen darin bestehen, dass der neue Präsident die Politik seines Vorgängers fortführen und die höchsten internationalen Standards einer verantwortungsvollen Staatsführung einhalten werde. (Ausgabe Juni 2010) (17.06.2010/fc/a/m)
Die Unternehmen würden sich insgesamt, natürlich mit Ausnahme des europäischen Finanzsektors, bei guter Gesundheit befinden. Ihre Bewertungen seien attraktiv. Das sei offensichtlich. Allerdings werde das wirtschaftliche Umfeld unweigerlich die Gewinnaussichten nach unten ziehen, zumindest für die europäischen Unternehmen. Doch der in Europa notwendige Sparkurs werde sich zweifellos auch auf das Wachstum der Weltwirtschaft auswirken. Die Experten würden glauben, dass die Schwellenländer vor diesem Hintergrund die von den Märkten bereits erwarteten geldpolitischen Straffungsmaßnahmen einschränken könnten.
In den Fonds mit globaler Verwaltung hätten die Experten folglich ihre Allokation bei denjenigen Werten etwas reduziert, die am empfindlichsten auf die Entwicklung des Rohstoffsektors reagieren würden. Sie hätten allerdings mehr denn je ein starkes Gewicht ihrer Vermögenswerte beibehalten, die mit dem Thema des Binnenwachstums der Schwellenländer zusammenhängen würden. Diese Länder würden weiterhin den Hauptwachstumsmotor darstellen. Auch seien die Staatshaushalte dieser Länder gesund. Die Märkte seien sich dessen bewusst.
Im Jahr 2002, einige Monate vor der Wahl von Präsident Lula, habe die Risikoaversion die Anleger in die Flucht geschlagen und die brasilianischen Aktien und Anleihen nach unten gezogen. Die Wahl des Nachfolgers von Lula werde im Herbst stattfinden. Solange die Märkte stabil bleiben würden, bleibe auch das Vertrauen darin bestehen, dass der neue Präsident die Politik seines Vorgängers fortführen und die höchsten internationalen Standards einer verantwortungsvollen Staatsführung einhalten werde. (Ausgabe Juni 2010) (17.06.2010/fc/a/m)
Weitere Artikel
mehr >09.02.12, IG Markets
Deutscher Aktienmarkt gut gelaunt, weißer R [...]
09.02.12, Deutsche Börse AG
Auslandsaktien fast schon Frühlingsgefühle
09.02.12, Nord LB
EZB Draghi sieht Stabilisierung auf niedrigem [...]
09.02.12, Nord LB
Bank of England: Seid umschlungen, Millionen
09.02.12, UniCredit Research
Euro mit Rückenwind


