Aktienmärkte deutlich erholt
12.08.10 15:24
Carmignac Gestion
Luxemburg (aktiencheck.de AG) - Die Aktienmärkte haben sich im Verlauf des Monats spürbar erholt, dies vor allem aufgrund der nachlassenden systemischen Befürchtungen sowie der positiven Quartalszahlen von offenbar gesunden, von den Märkten allerdings unterbewerteten Unternehmen, so die Experten von Carmignac Gestion.
Was die Vermögensverwaltung derzeit erschwere, sei der scheinbare Widerspruch zwischen den sich gut entwickelnden Aktienmärkten einerseits und den nach unten drehenden weltweiten Wachstumsprognosen andererseits, die sich auch am tiefen Zinsniveau ablesen lassen würden. Letzteres besonders in den USA, wo die zweijährigen Zinsen einen historischen Tiefstand erreicht hätten und die zehnjährigen Sätze (von unter 3%) wenig Hoffnung auf ein substanzielles künftiges Nominalwachstum verbreiten würden - umso weniger, wenn man die ausgeprägten deflationären Tendenzen in den Industrieländern mitbedenke.
Obwohl sich die Experten von Carmignac Gestion nicht im amerikanischen Finanzsektor engagieren, blieben die US-Banken, die im Monatsverlauf spürbar an Wert gewonnen haben, bei ihnen hoch gewichtet. Da die Experten bei allgemein abnehmender Risikoaversion zu stark in den Goldminenwerten engagiert gewesen seien, hätten sie den Energiesektor wieder stärker in den Fokus gerückt. So habe die Aktie von Anadarko beispielsweise mit einem Plus von 36% (30% in Euro) im vergangenen Monat wieder den Wert erreicht, den sie vor der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gehabt habe.
Die Schwellenländer hätten im Monatsverlauf mit dem Weltindex gleichgezogen, wobei sich Brasilien hier mit fast +11% in Real (+6,3% in Euro) besonders hervorgetan und damit die europäischen Aktien sogar leicht überboten habe (DJ EURO STOXX 50: +6,2%). Unsere Hauptpositionen Cyrela, Rossi und Itau konnten um 20,6%, 17,2% bzw. 16,1% zulegen (in Euro), so die Experten von Carmignac Gestion. (Ausgabe August 2010) (12.08.2010/fc/a/m)
Was die Vermögensverwaltung derzeit erschwere, sei der scheinbare Widerspruch zwischen den sich gut entwickelnden Aktienmärkten einerseits und den nach unten drehenden weltweiten Wachstumsprognosen andererseits, die sich auch am tiefen Zinsniveau ablesen lassen würden. Letzteres besonders in den USA, wo die zweijährigen Zinsen einen historischen Tiefstand erreicht hätten und die zehnjährigen Sätze (von unter 3%) wenig Hoffnung auf ein substanzielles künftiges Nominalwachstum verbreiten würden - umso weniger, wenn man die ausgeprägten deflationären Tendenzen in den Industrieländern mitbedenke.
Obwohl sich die Experten von Carmignac Gestion nicht im amerikanischen Finanzsektor engagieren, blieben die US-Banken, die im Monatsverlauf spürbar an Wert gewonnen haben, bei ihnen hoch gewichtet. Da die Experten bei allgemein abnehmender Risikoaversion zu stark in den Goldminenwerten engagiert gewesen seien, hätten sie den Energiesektor wieder stärker in den Fokus gerückt. So habe die Aktie von Anadarko beispielsweise mit einem Plus von 36% (30% in Euro) im vergangenen Monat wieder den Wert erreicht, den sie vor der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gehabt habe.
Die Schwellenländer hätten im Monatsverlauf mit dem Weltindex gleichgezogen, wobei sich Brasilien hier mit fast +11% in Real (+6,3% in Euro) besonders hervorgetan und damit die europäischen Aktien sogar leicht überboten habe (DJ EURO STOXX 50: +6,2%). Unsere Hauptpositionen Cyrela, Rossi und Itau konnten um 20,6%, 17,2% bzw. 16,1% zulegen (in Euro), so die Experten von Carmignac Gestion. (Ausgabe August 2010) (12.08.2010/fc/a/m)
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