UBS mit geldmarktnahen Schwellenländer-Renten


22.06.07 09:58
DAS INVESTMENT.com

Hamburg (aktiencheck.de AG) - UBS Asset Management hat einen neuen Schwellenländer-Rentenfonds aufgelegt, so die Experten von "DAS INVESTMENT.com".

Der UBS Emerging Economies Fund - Local Currencies Exposure (ISIN LU0281210327 / WKN A0MNAH) setze darauf, dass die Währungen von Schwellenländern wertvoller würden. Fondsmanager Uwe Schillhorn leite von Chicago aus das Schwellenländer-Rententeam bei UBS Asset Management. Mit dem neuen Fonds würden Schillhorn und sein Team ausschließlich in Anleihen mit kurzer Restlaufzeit investieren. Im Schnitt solle diese bei 18 Monaten liegen. Dadurch sei die Wertentwicklung des Fonds stärker vom Geldmarkt als vom Rentenmarkt abhängig. So wolle der Manager vom Aufwärtspotenzial der Währungen profitieren.

Einerseits kaufe Schillhorn Anleihen, die auf chancenreiche Währungen lauten würden. Dabei kämen sowohl Papiere von Schuldnern bester Qualität als auch riskantere Papiere in Frage. Andererseits gehe der Manager Devisen-Termingeschäfte ein. Das heiße: Er verpflichte sich gegenüber einem anderen Marktteilnehmer, zu einem festen Zeitpunkt eine vereinbarte Menge einer bestimmten Währung zu kaufen. Auf diese Weise spekuliere er auf die Geldmarktverzinsung dieser Währungen gegenüber dem Zinssatz Euribor. Den Euribor-Zins bekomme er, indem er gleichzeitig in kurz laufende Euro-Anleihen investiere.

Das größte Aufwärtspotenzial sehe Schillhorn derzeit bei der Türkischen Lira. Sie solle etwa 15 Prozent des Portfolios ausmachen. Auch den Polnischen Zloty (13 Prozent) sowie den Mexikanischen Peso und Singapur-Dollar (jeweils 10 Prozent) wolle er hoch gewichten.

Wer in den Fonds investieren wolle, müsse einen Ausgabeaufschlag von 3 Prozent zahlen. Für die Verwaltung würden pro Jahr 1,5 Prozent fällig. (Ausgabe vom 21.06.2007) (22.06.2007/fc/n/n)



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