Templeton Emerging Markets Balanced Fund: Warum Schwellenländer in nahezu jedes Depot gehören sollten - Fondsanalyse


07.12.17 14:30
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Templeton Emerging Markets Balanced Fund investiert weltweit in die chancenreichsten Aktien und Anleihen der aufstrebenden Regionen. Mit diesem Anlagemix können Anleger ihre Risiken streuen und gleichzeitig am Aufschwung der Schwellenländer partizipieren, so die Experten von Franklin Templeton.

Langsam neige sich das Jahr dem Ende zu und es werde Zeit, einen Blick zurück und - noch wichtiger - einen Blick voraus zu werfen. 2017 sei für Anleger bis dato ein erfolgreiches Jahr gewesen - weltweit sei in den letzten Monaten das Gros der Aktienmärkte gestiegen. Besonders hervorzuheben seien die Emerging Markets. Betrachte man den MSCI Emerging Markets Index, werde deutlich, dass die aufstrebenden Schwellenländer in diesem Jahr auf breiter Front besser abgeschnitten hätten als zahlreiche bekannte Indices aus den entwickelten Industrieländern. Auslöser für diese Entwicklung seien sicherlich die Erholung im Rohstoffsektor und der wachsende Binnenkonsum in den Schwellenländern gewesen. Es gebe gute Gründe, die für eine Fortsetzung der Rally sprechen würden.

An erster Stelle seien natürlich die im Vergleich zu den Industrieländern hohen Wachstumsraten und der relativ niedrige Verschuldungsgrad zu nennen. Obwohl diese beiden Vorteile schon seit Jahren als Begründung für eine Investition in die Emerging Markets genannt würden, würden sie nach wie vor gelten und auch in den nächsten Jahren kaum an Bedeutung verlieren. Für das laufende Jahr rechne der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem Wirtschaftswachstum von rund 4,6% in den Schwellenländern. Zum Vergleich: Für Deutschland prognostiziere das Münchener ifo-Institut eine Wachstumsrate von gerade mal der Hälfte. Zudem führe die wachsende Mittelschicht zu einem Anstieg der Kaufkraft und kurbele den Binnenkonsum weiter an.

Die auffälligste Entwicklung der letzten Zeit sei allerdings der dramatische Wandel bei vielen Unternehmen in den Schwellenländern, die bisher von "Old-Economy"-Modellen (wie Rohstoffen oder Infrastruktur) abhängig gewesen seien, nun aber in innovativere Mehrwertprodukte und -dienste vordringen würden. Dies gelte insbesondere für China. Das Land habe die Herstellung relativ billiger Ware inzwischen hinter sich gelassen und stelle heute sehr viel anspruchsvollere Produkte her. Insgesamt existiere in vielen Schwellenländern eine neue Generation von Unternehmen, die mehr und mehr in wertschöpfende Produktionsprozesse einsteige.

Vor allem im Technologie-Bereich sei in den letzten Jahren ein massives Wachstum zu beobachten. So sei Technologie inzwischen zu einem der größten Sektoren im MSCI Emerging Markets Index geworden. Darüber hinaus werde inzwischen fast die Hälfte der Patentanmeldungen weltweit in Schwellenländern registriert.

Anleger, die an das Potenzial der Emerging Markets glauben würden, aber denen ein reines Aktieninvestment zu riskant sei, fänden in dem Templeton Emerging Markets Balanced Fund ein ideales Anlageprodukt. Denn der Fonds schlage sprichwörtlich zwei Fliegen mit einer Klappe: Neben chancenreichen Aktien investiere der Mischfonds auch in attraktiv verzinste Anleihen der Schwellenländer. Mit diesem Anlagemix könnten Anleger ihre Risiken streuen und gleichzeitig am Aufschwung der jeweiligen Regionen partizipieren.

Der Fonds investiere in der Regel mindestens 25% seines Vermögens in Aktien der Emerging Markets und mindestens 25% in Schuldverschreibungen, wobei sich der Anteil des in diesen Bereichen investierten Vermögens im Laufe der Zeit ändern könne, je nachdem, wie das Fondsmanagement die relative Attraktivität der betreffenden Anlageklasse bewerte.

Aktuell sehe das Fondsmanagement das größte Potenzial im Technologiesektor. Vielen Unternehmen aus dieser Branche sei es gelungen, sehr schnell zu wachsen, wobei mit einem relativ hohen Marktanteil stets auch ein Wettbewerbsvorteil verbunden sei. Ein hervorragendes Beispiel hierfür sei der im Depot enthaltene Internetgigant Tencent. Tencent sei vor allem in Asien bekannt und in den Online-Geschäftsfeldern Nachrichtendienste, Soziale Netzwerke, Medien, Spiele, Handel und Werbung tätig. Erst Mitte November habe der Internetkonzern als erstes asiatisches Unternehmen die Marke von einer halben Billion US-Dollar Marktkapitalisierung knacken können und sei sogar mehr wert gewesen als der bekannt Konkurrent aus dem Silicon Valley - Facebook.

Obwohl höher verzinste Schwellenländeranleihen in Zeiten des Niedrigzinsumfeldes durchaus interessant erscheinen, sind Anleihen derzeit mit einem Anteil von rund 35% im Fonds untergewichtet, so die Experten von Franklin Templeton. Ein Grund hierfür sei die restriktiver werdende Geldpolitik der US-Notenbank und das damit einhergehende Risiko weltweit steigender Anleiherenditen. Aus diesem Grund fokussiere sich das Fondsmanagement bei der Suche nach attraktiven festverzinslichen Papieren momentan auf Länder, welche weniger anfällig auf solche externen Ereignisse reagieren würden.

Anleger, die am Aufschwung der Emerging Markets partizipieren möchten, fänden in dem Templeton Emerging Markets Balanced Fund ein attraktives Investment. Durch den variablen Mix aus Aktien und Anleihen würden Anleger nicht nur zahlreiche Chancen wahrnehmen, sondern würden durch die breite Streuung auf unterschiedliche Anlageklassen auch gleichzeitig die Risiken reduzieren. (Ausgabe 71 vom Dezember 2017) (07.12.2017/fc/a/f)





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