Erweiterte Funktionen

Scope bewertet Allianz Global Investors mit AAA (AMR) im Bereich Risk Management Overlay


09.08.18 13:00
Scope Analysis

Berlin (www.fondscheck.de) - Scope bescheinigt der Allianz Global Investors GmbH mit einem Rating von AAA (AMR) eine exzellente Qualität und Kompetenz als Anbieter von Risk Management Overlay Dienstleistungen für institutionelle Kunden, so die Experten von Scope Analysis.

Allianz Global Investors ("AllianzGI") gelte als Pionier in der Entwicklung des Risk Management Overlays (RMO). Beim Risk Management Overlay handele es sich um einen ganzheitlichen Ansatz zum Management von Chancen und Risiken institutioneller Portfolios. Der Manager des Risk-Overlays steuere das Marktrisiko des Gesamtvermögens durch den Einsatz von Finanzderivaten. Die Alpha-Generierung der Asset Manager der zugrundeliegenden Subfonds bleibe dabei unberührt.

Risk Management-Lösungen würden insbesondere von Pensionskassen, Family Offices, Stiftungen und Firmenkunden nachgefragt.

Seit 2006 sei das betreute Vermögen (Assets under Overlay, AuO) kontinuierlich angewachsen und habe per März 2018 ein Volumen von rund 48 Mrd. Euro erreicht. Damit sei die AllianzGI Marktführer nach AuO im Risk Management Overlay Geschäft in Deutschland. Zusätzlich betreue das Team Mandate in der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden - mit Ambitionen, die Internationalisierung weiter voranzutreiben. Ein kürzlich gegen sehr starke Konkurrenz hinzugewonnenes Großmandat in Frankreich über 10,5 Mrd. Euro zeige, dass die AllianzGI hier auf einem guten Weg sei. Die Ratingagentur Scope habe ein Investment Team Rating auf Grundlage ausführlicher Interviews sowie umfassender Unterlagen durchgeführt.

Die Kernergebnisse:

Seniorität und Ausbildungsstand

Das Team werde von Dr. Henrik Büscher geleitet, welcher gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Thomas Stephan die Entwicklung zum heutigen RMO Dienstleistungsangebot für institutionelle Kunden maßgeblich gestaltet und durchgehend begleitet habe. Beide Senior Manager seien seit über 20 Jahren im Bereich Multi-Asset tätig.

Das zwölfköpfige RMO-Team verfüge mit durchschnittlich mehr als zwölf Jahren über eine langjährige relevante Berufserfahrung. Fünf Teammitglieder hätten promoviert - ein überdurchschnittlich hoher Anteil, was Scope mit exzellent bewerte. Der akademische Anspruch an die Mitarbeiter des RMO-Teams zeige sich auch an den zahlreichen relevanten Zusatzqualifikationen wie CFA-Titeln und zusätzlichen Universitätsabschlüssen innerhalb des Teams.

Investment- und Entscheidungsprozesse

Kernelement des Investmentprozesses sei der ganzheitliche Ansatz zum Management von Marktrisiken unter Berücksichtigung pro- und antizyklischer Komponenten zur Verringerung von Opportunitätskosten. Es handele sich dabei um ein chancenorientiertes Overlay. Das heiße, es würden keine fixen Wertsicherungsgrenzen existieren. Dafür würden flexibel Chancenpotenziale genutzt. Die Investment- und Entscheidungsprozesse würden dabei überwiegend regelgebunden erfolgen.

Das Ziel bestehe stets darin, kurzfristig Verlustrisiken zu minimieren und langfristig robuste Renditesteigerungspotenziale zu erzielen. Konkret werde eine Minderung der Verlustrisiken um bis zu 50% gegenüber der Benchmark in ausgeprägt schwachen Märkten bei gleichzeitigem Erreichen bzw. Überschreiten der erwarteten Rendite der Benchmark über einen Marktzyklus angestrebt.

Durch einen maßgeschneiderten, äußerst flexiblen Ansatz könne das RMO-Team spezifische Anforderungen und die Anlagepolitik seiner Kunden abbilden. Aus Sicht von Scope würden die hierfür notwendigen Personalressourcen von AllianzGI in voller Höhe vorgehalten. So würden sich die rund 30 Mandate des RMO-Teams auf gegenwärtig durchschnittlich weniger als drei Mandate pro Lead-Portfoliomanager verteilen, was einen hervorragenden Wert darstelle und deutliches Potenzial für Skaleneffekte aufzeige.

Für das Jahr 2017 seien die Ergebnisse vor Kosten überzeugend: Die realisierte Rendite des Composites liege bei einem Tracking Error von nur 0,32% mit 94 bps über der entsprechenden Benchmark. Die risikoadjustierte Performance (Sharpe Ratio) für das Jahr 2017 liege 8% über der Benchmark.

Sehr positiv bewerte Scope die Performance für das Jahr 2008, in dem die Märkte im Zuge der Finanzkrise sehr volatil gewesen seien und hohe Verluste erlitten hätten. Während die Benchmark für diesen Zeitraum einen Verlust von -13,2% aufweise, habe der Composite die Verluste auf -2,4% vor Kosten beschränken können. (Hinweis: Für die Jahre vor 2017 sei der DMAP ATR EUR Composite als Indikation für die Performance der RMO-Strategie herangezogen worden. Die Ergebnisse würden sich nicht eins zu eins übertragen lassen, aber dennoch eine gute Indikation bieten.) (09.08.2018/fc/n/s)