Rentenmärkte rückläufig
09.09.10 14:57
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - An den Rentenmärkten ging es gestern bergab, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
T-Note Future und Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (je Dezemberkontrakt) hätten den Handel 50 bzw. 40 Basispunkte unter dem Eröffnungskurs beendet. Dabei hätten gestern die negativen Nachrichten überwogen. So habe die deutsche Industrieproduktion im Juli enttäuscht und die Probleme der irischen Anglo Irish Bank seien so groß, dass sich die irische Regierung gezwungen gesehen habe, die Bank aufzuspalten. Die Spreads irischer Staatsanleihen gegenüber deutschen Papieren seien am kurzen Ende weiter angestiegen, CDS-Spreads seien auf Rekordniveau geklettert. Ebenfalls nicht reibungslos sei die Auktion portugiesischer Staatsanleihen verlaufen. Statt der angepeilten EUR 1,25 Mrd. habe das Land nur EUR 1,04 Mrd. aufgenommen. Dazu habe es 20 Basispunkte mehr Rendite bieten müssen als bei der letzten Auktion.
Am Abend habe das von der FED veröffentlichte Beige Book die erwartete Konjunkturabkühlung in den USA bestätigt. Es gäbe zahlreiche Anzeichen für eine Verlangsamung der konjunkturellen Dynamik, so die Währungshüter. Schließlich habe Präsident Obama am Abend erklärt, er wolle die am Jahresende auslaufenden Steuerleichterungen für Bezieher hoher Einkommen nicht verlängern. Außerdem plane er weitere Konjunktur stimulierende Maßnahmen im Umfang von USD 200 Mrd. Nachdem es am Rentenmarkt im Anschluss an den Arbeitsmarktbericht am Freitag nicht zu weiteren Kursrückgängen gekommen sei, positionieren sich die Analysten der RZB in US-Staatsanleihen wieder long, da der Datenfluss in den nächsten Wochen negativ bleibt und sie mit wieder sinkenden Renditen rechnen. (09.09.2010/ac/a/m)
T-Note Future und Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (je Dezemberkontrakt) hätten den Handel 50 bzw. 40 Basispunkte unter dem Eröffnungskurs beendet. Dabei hätten gestern die negativen Nachrichten überwogen. So habe die deutsche Industrieproduktion im Juli enttäuscht und die Probleme der irischen Anglo Irish Bank seien so groß, dass sich die irische Regierung gezwungen gesehen habe, die Bank aufzuspalten. Die Spreads irischer Staatsanleihen gegenüber deutschen Papieren seien am kurzen Ende weiter angestiegen, CDS-Spreads seien auf Rekordniveau geklettert. Ebenfalls nicht reibungslos sei die Auktion portugiesischer Staatsanleihen verlaufen. Statt der angepeilten EUR 1,25 Mrd. habe das Land nur EUR 1,04 Mrd. aufgenommen. Dazu habe es 20 Basispunkte mehr Rendite bieten müssen als bei der letzten Auktion.
Am Abend habe das von der FED veröffentlichte Beige Book die erwartete Konjunkturabkühlung in den USA bestätigt. Es gäbe zahlreiche Anzeichen für eine Verlangsamung der konjunkturellen Dynamik, so die Währungshüter. Schließlich habe Präsident Obama am Abend erklärt, er wolle die am Jahresende auslaufenden Steuerleichterungen für Bezieher hoher Einkommen nicht verlängern. Außerdem plane er weitere Konjunktur stimulierende Maßnahmen im Umfang von USD 200 Mrd. Nachdem es am Rentenmarkt im Anschluss an den Arbeitsmarktbericht am Freitag nicht zu weiteren Kursrückgängen gekommen sei, positionieren sich die Analysten der RZB in US-Staatsanleihen wieder long, da der Datenfluss in den nächsten Wochen negativ bleibt und sie mit wieder sinkenden Renditen rechnen. (09.09.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 138,25 € | 139,39 € | -1,140 € | -0,82% | 03.02./22:03 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 140,23 € | 137,18 € | |
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