Nordische Länder profitieren von Wachstum in Schwellenländern
12.07.12 11:25
DNB Asset Management
Luxemburg (www.fondscheck.de) - Die skandinavischen Aktienmärkte bieten Investoren nach Ansicht der Experten von DNB Asset Management gerade heute eine interessante Alternative.
Denn während die Eurozone damit kämpfe, ihre Probleme zu lösen, würden die exportstarken skandinavischen Länder vom Wachstumstrend in den Schwellenländern profitieren. "Eine zunehmende Zahl skandinavischer Unternehmen profitiert vom Wachstum in den Schwellenländern und erwirtschaftet einen beträchtlichen Teil ihrer Gewinne dort", erkläre Karl G. Høgtun, Leiter des Nordic Equity Teams und Portfoliomanager bei DNB Asset Management.
Den Experten überzeuge die Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke einzelner Unternehmen. Dazu zähle zum Beispiel der norwegische Browser-Anbieter Opera Software. Das weltweit tätige Unternehmen trage seit Jahren zur positiven Wertentwicklung des von Høgtun verwalteten nordischen Aktienfonds DNB Scandinavia (ISIN LU0083425479 / WKN 987767) bei.
"Am Beispiel Opera sieht man, dass die skandinavischen Unternehmen einen Großteil ihrer wirtschaftlichen Kraft aus innovativen Projekten und über das Geschäft in den Schwellenländern beziehen", sage Høgtun. Der 1994 in Norwegen als Forschungsprojekt gegründete Software-Entwickler habe im Jahr 2011 über ein Viertel seines Umsatzes im asiatisch-pazifischen Raum erzielt. In Asien sei das Unternehmen mit einem Marktanteil von über 30 Prozent positioniert, in Afrika seien es sogar 65 Prozent.
Auch Novo Nordisk, globaler Akteur im Bereich der Diabetes-Pharmazie, zähle aufgrund seiner Innovationskraft sowie seiner Marktführerschaft in China und Indien zu Høgtuns Favoriten. Bereits in den 1960er Jahren habe Novo Nordisk seine Produkte in China eingeführt.
Als besonders attraktiv schätze Høgtun auch den finnischen Reifenhersteller Nokian Renkaat ein, dessen Gewinn im ersten Quartal 2012 über den Erwartungen gelegen habe. Das Unternehmen sei auf Winterreifen für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge spezialisiert. "Durch die Fokussierung auf hochwertige Produkte besitzt der Konzern eine im Vergleich zur Branche überdurchschnittlich hohe Profitabilität", erkläre Høgtun. Zudem profitiere Nokian Renkaat von der Nähe zu Russland mit seinem boomenden Automobilmarkt. Dort sei der Bedarf an Winterreifen wegen der klimatischen Bedingungen besonders groß.
"Die norwegischen Unternehmen konnten 2011 ihr drittbestes Jahr seit 1995 verzeichnen, während der Rest von Europa mit der Finanzkrise zu kämpfen hatte", erkläre Høgtun. Die Unternehmen hätten sowohl ihren Umsatz als auch ihre Margen steigern können. "Hierzu trugen vor allem Norwegens Öl- und Gasexporte bei", so Høgtun. Das Volumen der Rohölexporte habe sich zwar seit 2002 ungefähr halbiert, der Preis habe sich im gleichen Zeitraum jedoch verdreifacht. Doch nicht nur Norwegen stehe gut da. "Die skandinavischen Länder verfügen über eine geringe und sogar weiter sinkende Arbeitslosigkeit, teilweise auch über Budget-Überschüsse der staatlichen Haushalte, positive Außenhandelsbilanzen und starke Währungen." Ein Investment in Aktien norwegischer und schwedischer Unternehmen biete Investoren zudem die Chance, ihr Portfolio mit unabhängigen Währungen zu diversifizieren.
"Selbst bei konservativen Gewinnprognosen für die skandinavischen Unternehmen sind wir davon überzeugt, dass Anleger in diesen Märkten auf mittlere Sicht ein sehr attraktives Risiko-Gewinn-Verhältnis vorfinden", so Høgtun. Angesichts der weltweiten Konjunkturunsicherheit, der fiskalischen Herausforderungen in den großen Industriestaaten sowie des Abwärtstrends des Ölpreises der vergangenen Wochen - die nordische Region sei stark vom Energiesektor abhängig - scheine es schwer, die Gewinnentwicklung der skandinavischen Unternehmen im laufenden Jahr exakt einzuschätzen. Fondsmanager Karl G. Høgtun erwarte für die nordische Region bis Ende des Jahres eher eine flache BIP-Entwicklung von rund 3 Prozent; für 2013 halte er jedoch ein Unternehmensgewinnwachstum von bis zu 10 Prozent für möglich.
Der von Karl G. Høgtun verwaltete DNB Scandinavia habe auf Dreijahressicht eine Wertentwicklung von 13,7 Prozent erzielt. Die Performance des Fonds seit Jahresbeginn betrage 9,1 Prozent. (12.07.2012/fc/a/m)
Denn während die Eurozone damit kämpfe, ihre Probleme zu lösen, würden die exportstarken skandinavischen Länder vom Wachstumstrend in den Schwellenländern profitieren. "Eine zunehmende Zahl skandinavischer Unternehmen profitiert vom Wachstum in den Schwellenländern und erwirtschaftet einen beträchtlichen Teil ihrer Gewinne dort", erkläre Karl G. Høgtun, Leiter des Nordic Equity Teams und Portfoliomanager bei DNB Asset Management.
Den Experten überzeuge die Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke einzelner Unternehmen. Dazu zähle zum Beispiel der norwegische Browser-Anbieter Opera Software. Das weltweit tätige Unternehmen trage seit Jahren zur positiven Wertentwicklung des von Høgtun verwalteten nordischen Aktienfonds DNB Scandinavia (ISIN LU0083425479 / WKN 987767) bei.
"Am Beispiel Opera sieht man, dass die skandinavischen Unternehmen einen Großteil ihrer wirtschaftlichen Kraft aus innovativen Projekten und über das Geschäft in den Schwellenländern beziehen", sage Høgtun. Der 1994 in Norwegen als Forschungsprojekt gegründete Software-Entwickler habe im Jahr 2011 über ein Viertel seines Umsatzes im asiatisch-pazifischen Raum erzielt. In Asien sei das Unternehmen mit einem Marktanteil von über 30 Prozent positioniert, in Afrika seien es sogar 65 Prozent.
Als besonders attraktiv schätze Høgtun auch den finnischen Reifenhersteller Nokian Renkaat ein, dessen Gewinn im ersten Quartal 2012 über den Erwartungen gelegen habe. Das Unternehmen sei auf Winterreifen für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge spezialisiert. "Durch die Fokussierung auf hochwertige Produkte besitzt der Konzern eine im Vergleich zur Branche überdurchschnittlich hohe Profitabilität", erkläre Høgtun. Zudem profitiere Nokian Renkaat von der Nähe zu Russland mit seinem boomenden Automobilmarkt. Dort sei der Bedarf an Winterreifen wegen der klimatischen Bedingungen besonders groß.
"Die norwegischen Unternehmen konnten 2011 ihr drittbestes Jahr seit 1995 verzeichnen, während der Rest von Europa mit der Finanzkrise zu kämpfen hatte", erkläre Høgtun. Die Unternehmen hätten sowohl ihren Umsatz als auch ihre Margen steigern können. "Hierzu trugen vor allem Norwegens Öl- und Gasexporte bei", so Høgtun. Das Volumen der Rohölexporte habe sich zwar seit 2002 ungefähr halbiert, der Preis habe sich im gleichen Zeitraum jedoch verdreifacht. Doch nicht nur Norwegen stehe gut da. "Die skandinavischen Länder verfügen über eine geringe und sogar weiter sinkende Arbeitslosigkeit, teilweise auch über Budget-Überschüsse der staatlichen Haushalte, positive Außenhandelsbilanzen und starke Währungen." Ein Investment in Aktien norwegischer und schwedischer Unternehmen biete Investoren zudem die Chance, ihr Portfolio mit unabhängigen Währungen zu diversifizieren.
"Selbst bei konservativen Gewinnprognosen für die skandinavischen Unternehmen sind wir davon überzeugt, dass Anleger in diesen Märkten auf mittlere Sicht ein sehr attraktives Risiko-Gewinn-Verhältnis vorfinden", so Høgtun. Angesichts der weltweiten Konjunkturunsicherheit, der fiskalischen Herausforderungen in den großen Industriestaaten sowie des Abwärtstrends des Ölpreises der vergangenen Wochen - die nordische Region sei stark vom Energiesektor abhängig - scheine es schwer, die Gewinnentwicklung der skandinavischen Unternehmen im laufenden Jahr exakt einzuschätzen. Fondsmanager Karl G. Høgtun erwarte für die nordische Region bis Ende des Jahres eher eine flache BIP-Entwicklung von rund 3 Prozent; für 2013 halte er jedoch ein Unternehmensgewinnwachstum von bis zu 10 Prozent für möglich.
Der von Karl G. Høgtun verwaltete DNB Scandinavia habe auf Dreijahressicht eine Wertentwicklung von 13,7 Prozent erzielt. Die Performance des Fonds seit Jahresbeginn betrage 9,1 Prozent. (12.07.2012/fc/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,80 € | 2,786 € | 0,014 € | +0,50% | 17.05./20:20 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0083425479 | 987767 | 2,80 € | 2,09 € | |


